Tafel zu klein? Hier ist die Lösung

Bei imgriff.com bin ich auf eine Wandfarbe gestoßen, die es in sich hat! Streicht man damit ein Zimmer, dann werden die Wände zur Weißwandtafel. Würde man damit Klassenzimmer streichen, ergäben sich völlig neue Formen des Unterrichts.

Da es im Prinzip kein Vorne mehr gäbe, würde wahrscheinlich die Lehrerzentrierung einfacher aus dem Unterrichtsgeschehen genommen. Außerdem könnte man auch mal etwas an der „Tafel“ stehen lassen, den Kollegen aber nicht den benötigten Platz wegnehmen. Projekte könnten live weiterentwickelt werden, Fahr- und Zeitpläne stünden für alle sichtbar im Klassenzimmer und man fände sicherlich immer ein freies Plätzchen 🙂

Das Ganze nennt sich -ziemlich treffend- Ideapaint.

Danke fürs Aufzeichnen

Tiefkühlpizza ist eine kulinarische Köstlichkeit, die schnell von jedem zubereitet werden kann. Hin und wieder liest man aber in der Presse, dass mal wieder jemand die Folie vor dem Backen nicht abgemacht hat. Ich stellte mir bis gestern Abend immer die Frage, wie man nur so dämlich sein kann.

Bei der genauen Betrachtung der Anleitung wie die Pizza zuzubereiten sei, stellte ich aber fest, dass diese Leute sich strikt nach der Einleitung auf der Rückseite der Verpackung halten. Denn dort ist ohne jeden Zweifel dargestellt, dass man die Pizza vor dem Garen in die Folie schieben muss.

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Natürlich ist hier genau das Gegenteil gemeint: Man solle die Folie abziehen. Aber die Illustration ist verwirrend. Das Objekt der Begierde ist ja die Pizza und auf diese sollte sich der Pfeil beziehen. In diesem Fall bezieht er sich aber auf die Folie. Dadurch, dass er mittig zwischen den Objekten ausgerichtet ist, liegt die Interpretation beim Betrachter.

Schon eigenartig, dass ein riesiges Unternehmen, dessen Qualität das beste Rezept ist, an dieser Stelle augenscheinlich Praktikanten die Arbeit erledigen lässt. Oder bin ich der Einzige, der diese Illustration so interpretiert?

Sind die Piraten angekommen?

Ich verfolge nun schon seit einigen Monaten die Entwicklung der Piratenpartei und freue mich, dass eine neue kleine Partei aufsteigt und an Relevanz gewinnt. Aber die Frage, die sich stellt ist, ob sie wirklich an Relevanz gewinnt und auch in der Bevölkerung ankommt.

Ich lebe zum großen Teil im Netz. Ich blogge, ich twitter, ich lese und beantworte E-Mails, ich erstelle Webseiten, ich habe verschiedene IM-Accounts, ich betreibe ein wiki, ich lese RSS-Feeds etc. Auf diesem Wege bekomme ich viele Informationen rund um die Piraten mit. Ich stelle mir aber die Frage: Wie kommen die Piraten in der Nicht-Internet-Welt an? Kommen Sie dort an?

Ältere Damen tragen folgendes dazu bei: „Die Piraten sind ja ganz nette junge Leute. Aber was sie da in Somalia treiben, ist nicht so in Ordnung. Eine Stichprobe im Kollegium ergab ähnlich Halbgares: „Klar kenne ich die Piraten – ist doch ein komischer Haufen – da ist doch der eine Politiker, der aus der SPD rausgeflogen ist, weil er Kinderpornos auf dem Rechner hatte hin und will jetzt, das Kinderpornos im Netz bleiben…1 Ein Versuch einige Sachverhalte klarzustellen, wurde mit dem Argument, es stünde aber so auf Spiegel-online, nicht akzeptiert.

Wenn ich dann erfahre, dass die Parteien ordentlich in den Tasche greifen müssen, um auf den Privatsendern Werbung zu machen, dann frage ich mich: Wie will man die Bevölkerung ordentlich aufklären, wenn man keiner Lobby angehört, die einem solch einen „Spaß“ finanziert?

  • Sind die Piraten in der realen Welt angekommen?
  • Wenn ja welches Bild haben sie da?
  • Sind sie mehr als nur eine Spaßpartei?
  • Wird vernünftig und fair über sie berichtet?

Ich bin zwar kein Pirat und was ich wähle, dass fällt unter das Wahlgeheimnis – die Piraten sind für mich im Moment eine Erscheinung, die ich so noch nicht erlebt habe. Daher frage ich mich, ob meine Wahrnehmung mit der der Öffentlichkeit gleichgesetzt werden kann oder ob wir als internetaffine Bürger ein verklärtes Bild der Parteienlandschaft haben…

Ich habe keine Antwort auf diese Problematik, vielleicht könnt ihr mir helfen eine Antwort zu finden.

  1. Gedächtnisprotokoll!!! []

Gender- und Rassismuswahnsinn

Wenn Politikerinnenn viel Zeit haben, dann machen sie sich viel Gedanken. Wenn sie dann noch ein Pixi-Buch in die Hand bekommen, dann wird es kritisch. Nach dem Motto „suchet, so werdet ihr finden“1 stellen die Politkerinnen fest: Das Buch ist rassistisch, sexistisch und diskriminierend. Gut, dass wir solche Politikerinnen haben, die sich um die wichtigen Dinge des Lebens kümmern.

„Gender- und Rassismuswahnsinn“ weiterlesen

  1. Mat 7,7 []

Unwichtige Wahlunterlagen

Heute bekam ich Post vom Bürger- und Ordnungsamt – Einwohner- und Verkehrsangelegenheiten. Wahlbenachrichtigung Auf dem Umschlag stand schon geschrieben, was mich erwartet: Wichtige Wahlbenachrichtigung.

Puh„, habe ich mir gedacht „gut, dass mir nicht die unwichtige Wahlbenachrichtigung gesendet wurde.