Noten in der Berufsschule sind überflüssig!

Als ich letztens mal wieder sinnierend mit dem Hund spazierte, fragte ich mich, warum wir in der Berufsschule eigentlich Noten benötigen? Kann man die nicht wenigstens dort abschaffen? Im Prinzip ja, aber eigentlich doch nicht… Aber eine Vision gibt es am Ende dennoch. 😉

„Noten in der Berufsschule sind überflüssig!“ weiterlesen

Methoden und Modelle sind wichtiger, als die Methodenvielfalt

Manchmal läuft es im Unterricht nicht rund. Vielleicht nur in DER einen Klasse, vielleicht in DEM Bildungsgang oder vielleicht auch generell. Vielleicht solltest Du Deine Taktik ändern – oder doch Deine Strategie?

Ich weiß gar nicht, seit wann ich Ivan Blatters Podcast höre, aber es kommt mir ewig vor. Ich kann mir meine Autofahrten in Schleswig-Holstein schon gar nicht mehr ohne seine Stimme vorstellen.

Nun habe ich ein Video von ihm entdeckt, in dem er Bezug auf ein anderes Video nimmt und dieses auf sein Hauptthema „Zeitmanagement“ überträgt, welches ich nun wieder auf den Unterricht übertragen werde…1 Beide Videos werde ich hier im Beitrag einbinden, so dass Du Dir die Quellen selbst anhören kannst.2

„Methoden und Modelle sind wichtiger, als die Methodenvielfalt“ weiterlesen

  1. Klingt ein bisschen wie Iception. 😉 (AmazonLink) []
  2. Das Video, auf das sich Ivan bezieht, ist auf Englisch. []

L’oreal Beauty School – Von nun an ging’s bergab…

L’oreal hat eine neue Idee. Sie bieten einen neuen Bildungsgang und somit eine Ausbildung fernab der Beruflichen Schule und des „Salons-um-die-Ecke“ an. In nur einem Jahr, kaufen sich die Kunden (aka Schülerinnen und Schüler) für ca: 10.000 € den „Master Of Professional Beauty“.

Das ganze Produkt scheint keine größere Weiterbildung von L’oreal zu sein, sondern ist tatsächlich ein anerkannter Abschluss, der unter Anderem auch mit Bafög gefördert werden kann.

Hier der Imagefilm von L’oreal, der die Idee so darstellt, dass man Mitglied in einer großen Familie werden kann – wenn man das nötige Kleingeld hat.

Das Friseurhandwerk „is not amused“

Dem Friseurhandwerk gefällt das natürlich nicht und hat dazu auch schon eine Stellungnahme veröffentlicht:

Es bleibt vor diesem Hintergrund fraglich, wie die umfassenden Anforderungen an einen modernen Friseurberufin lediglich nur drei Praxismonaten vermittelt werden sollen. Und auch die weiteren Karrierechancen nach einer derartigen Kurzausbildung bewertet der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks als stark eingeschränkt.1

Geht das überhaupt?

Mich verwundert viel mehr, dass das überhaupt geht: Ein Unternehmen bietet einen anerkannten Ausbildungsberuf an, der aber nur von deren Unternehmen angeboten werden kann und auch noch gefördert wird.

Gerade in Zeiten in den Zeiten, in denen das duale System exportiert werden soll, verstehe ich diesen Schritt nicht und bin wirklich darüber verwundert, dass so etwas genehmigt wird.

International wird Deutschland für seine duale Ausbildung bewundert. Frankreich will sogar dieses Erfolgsmodell für seine berufliche Ausbildung übernehmen.1

Hilde Knef und Samy Deluxe

Als ich die oben zusammengestellten Nachrichten gelesen hatte, muss ich unweigerlich an diese Lieder denken:

Und? Was ist mit Dir?
Wie siehst Du das? Muss die Ausbildung in einem Handwerksberuf in der Obhut der Verbände und dem damit verbundenen dualen System liegen oder ist die Welt schon soweit kapitalisiert, dass das obige Modell zukunftsträchtig ist?
  1. http://www.friseurhandwerk.de/newsseiten/news/article/beauty-karriere-nur-im-friseurhandwerk.html – Abruf: 2016-04-08 [] []

Lernen und Prüfen?! – Wann soll ich das noch alles machen…

Der Beruf des Lehrers ist kein Beruf, der ohne viel Belastung auskommt. Man hat viele intensive Sozialkontakte am Tag, wenig echte Pausen und nimmt sich Arbeit immer mit nach Hause. Wenn nun auch noch der Unterricht nach Lernen und Leisten / Prüfen unterteilt werden soll, dann fürchten viele Kolleginnen und Kollegen noch mehr Arbeit und noch mehr Vorbereitungs- und Korrekturzeit.

Ein Lügner bin ich nicht

Ich würde an dieser Stelle lügen, wenn ich schreiben würde, dass es nicht mehr Arbeit ist, mit dem Konzept der Lern- und Prüfungzeit zu arbeiten – jedenfalls am Anfang. Das ist doch ganz normal! Wenn ich Pfade, die ich im Moment betrete, verlassen möchte, dann muss ich neue Wege etablieren.

„Lernen und Prüfen?! – Wann soll ich das noch alles machen…“ weiterlesen

Wie trenne ich im Unterricht Lern- und Prüfungszeit?

Wie kommt man zu echten objektiven Noten?

Gar nicht! „Noten sind immer subjektiv“, so hat es ein Professor von mir kund getan! Es kann schon sein, dass man als Lehrperson genau weiß, wann die Schülerinnen und Schüler bewertet werden und wann sie lernen und Fehler machen dürfen. Viel wichtiger ist es, den Lernenden aufzuzeigen, in welcher Phase des Unterrichts sie sich gerade befinden.

„Wie trenne ich im Unterricht Lern- und Prüfungszeit?“ weiterlesen