Rigerose Löschung der Kommentare

Also ich bin ja nun wirklich ein netter und offenherziger Mensch, aber wenn man meine Gutmütigkeit mit Dummheit verwechselt, dann sollte man sich mal fragen welchen Grad die eigene Menschenkenntnis erreicht hat.

Congstar will verkauft werden

Ich habe mich hier im Blog ja schon über die Erscheinung der Telekom Tochter congstar in der Werbung und somit der Öffentlichkeit auseinandergesetzt. Da augenscheinlich nicht viele diese vermeindliche LSD-Romantik im Stil des gelben U-Boots verstanden haben und wohl noch weniger dieses verlockende Angebot wahrgenommen haben, entschlossen sich die Werbenden einen Gang runter zu schalten.

Werbung auf nicht feine englische Art

Nun gut, ganz von dem für viel Euros entwickelten hippen Gesicht wollte man sich nicht trennen und somit schwächt man das Ganze nur ab, so dass der Eindruck entsteht, der oben beschriebene Rausch klingt allmählich ab. Nun ist congstar wieder in aller Munde1 und irgendwelche Schwachmaten findige Geschäftsleute Idioten Interessierte finden über Suchmaschinen meinen alten Blogeintrag und meinen nun, ihren Senf dazu geben zu müssen. Das ist ja nicht schlimm, kann man ja ruhig mal machen, alte Kammelle aufwärmen macht doch immer mal wieder Spaß, aber das Ganze als gewinnbringende Verlinkung auf seine eigene Seite zu veranstalten auf der dann auch noch congstar-Verträge abgeschlossen werden können, finde ich nicht nur frech, sondern in jeglicher Hinsicht grenzwertig!

Solche Postings werden demnächst immer so editiert, dass die Links raus fliegen und das kommentarlos.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Einen ähnlichen Fall hatte ich ja schon mal mit Peter von Quoka2 der wollte augenscheinlich auch ein paar Links mit einem Uraltvideo abzocken… Aber nicht mit mir 😉 Nachdem ich Peter sagte, dass er3 gerne auf meinem Blog Werbung schalten könne, fragte er mich nach meiner E-Mail-Adresse.

Medienkompetenz in Verlagshäusern

Mhm, ich weiß nicht, wie ich das beurteilen soll. Ein Medien-Angestellter eines Verlagshauses will durch Kommentare in Blogs und den damit verbundenen Links Traffic erzeugen und/oder seinen Pagerank verbessern, hat aber so wenig Medienkompetenz, dass er nicht einmal selbstständig in der Lage ist Kontakt zu einem deutschen Blogbetreiber herzustellen, die ja bekanntlich verpflichtet sind, ein Impressum zu haben.

Wer will, der fragt

Also wer hier werben will kann das tun. Kontaktiert mich einfach und fragt freundlich nach. Dreiste Werbeversuche werden demnächst ins Datennirvana abgeschoben!

  1. Ich werde hier nicht auf die entsprechenden Seiten verlinken, da ich es für jugendgefährdent halte, wenn Drogenkosum und die folgende Beeinträchtigung der Wahrnehmung bagatellisiert und sogar verherrlicht werden. []
  2. Guckstu hier: http://blog.spitau.de/2007/10/19/warum-ich-keine-katzen-mag/ []
  3. Und auch viele andere … []

Ich werde Lehrer! Na dann, viel Spass…

Im neuen Jahr beginnt für mich aller Wahrscheinlichkeit nach1 mein Referendariat. Auf der einen Seite freue ich mich darauf, auf der anderen Seite stehe ich dem Ganzen sehr neutral gegenüber und auf der dritten Seite 2 stehe ich der Aufgabe mit sehr hohem Respekt gegenüber.

Wenn ich dann aber bei meinem täglichen Rundgang durchs Netz so etwas:  ‚Das Wissen – oder werde du mal Lehrer!‚ lese, dann wird einem eher Angst und Bange.  Aber eigentlich auch wieder nicht, denn hat man etwas anderes erwartet? Eigentlich nicht. In allen Bereich des Lebens gibt es Gestalten, die meinen sie hätten „den Papst in der Tasche„, soll heißen: Sie wissen alles und haben die endgültige Wahrheit durchdrungen. In Wirklichkeit interessiert sie vielleicht nicht einmal die Problematik oder haben so viel empathisches Bewusstsein, wie ein Kieselstein, werden dann aber Empfehlungen aussprechen, die an anderer Stelle weitreichende Konsequenzen haben. Sicherlich gibt es für die wenigsten Probleme eine einzige objektive Wahrheit, aber eine situationsangepasste Lösung würde man sicherlich schneller, besser und qualitativ hochwertiger erreichen, wenn man die Leute fragen würde, die sich damit auskennen und Tag für Tag mit den Umständen arbeiten müssen und somit genau wissen, wo die Probleme liegen.

Wie auch immer, der Text ist in jeglicher Hinsicht lesenswert und gibt mal das Bild einer Lehrerin  wieder, wie sie den Alltag und die problematische Bildungssituation wahrnimmt und beurteilt.

  1. Ich habe meine Ernennenungurkunde noch nicht unterschrieben, daher will ich den Tag nicht vor dem Abend loben. []
  2. Keine Ahung, welches dreidimensionales Objekt genau drei Seiten hat, aber ich bilde ja nur ein sprachliches Konstrukt. []

Vorzüge von Flash-Seiten

Ich bin ja ein Verfechter von Internetseiten, ohne viel Flash-Geballer. Ich gebe zu, dass eine Flash-Seite u. U. supertoll aussieht, geile Geräusche macht1 und man sicherlich auch ordentlich posen kann. Den Sinn und Zweck einer Präsenz im Internet: die Vernetzung, Datengewinnung und die zügige Informationsbeschaffung, erreicht eine Flash-Seite in aller Regel nicht.

Dort wo man auf multimediale Inhalte verweisen will/kann/muss, sind Flash-Lösungen sicherlich die einfachste Möglichkeit dem Nutzer diese nicht vorzuenthalten2 und relativ plattformübergreifend zu präsentieren. Aber ganze Seiten nur in Flash sind in meinen Augen nicht am Puls der Zeit, sondern in einer Traumblase stecken geblieben, in der immer noch die Prämisse gilt, dass das Design wichtiger ist als der Inhalt und „bleepende“ Menübuttons dem Benutzer nicht auf den Nerv gehen, sondern einen wirklichen und echten Sinn haben.

Somit könnte man die provokative These für Designer und Auftraggeber aufstellen:

Wer nichts zu sagen hat, der sagt’s mit Flash.

Einen netten Artikel zu dem Thema habe ich bei praegnanz.de gefunden, der Flash-Seiten in ähnlicher Weise kritisiert und eine relativ neue Multimedia-Seite kritisiert.

  1. Und mir damit in den meisten Fällen ungefragt meinen Hörgenuss von Musik aus dem Rechner zerstört. []
  2. So auch geschehen bei meinem letzten, abgeschlossenen Projekt 2-4 Grooves. []

Ipernity – mein Fotoservice

Schon einige Male habe ich über die Fotocommunity ipernity.com berichtet. Nun gibt es wieder Veränderungen, die es wert sind erwähnt zu werden.

Ipernity.com Preisliste | Screenshot vom 30.11.2007Ipernity biete seinen Mitglieder an, sich Bilder „entwickeln“ zu lassen. Als Nutzer kann ich bestimmen, welche Mitglieder, bzw. welche Gruppen sich Abzüge von meinen Bildern bestellen dürfen. Die zum Druck gewählten Bilder werden an den Onlinebilderservice CeWe weitergeleitet. Die Preise sind nicht die günstigsten,1 aber dafür ist es halt bequem die Bilder direkt vom Recher aus zu bestellen.

Vorteilhaft fände ich es, wenn man als Eigentümer eine Provision bekäme, wenn andere meine Bilder entwickeln. Das Ganze muss nicht viel sein, aber ein kleines Bon-Bon wäre schön. Auf der anderen Seite ist dieser Service auch eine Möglichkeit für ipernity.com an Bares zu kommen, ohne das jeder einen pro-Account kaufen muss.

  1. Ich habe 8 verschiedene Bilder drucken lassen und musst dafür 5,03 Euro bezahlen. Ein Bild kostete mich bei 9cm Breite 13 Eurocent und eine Pauschale von 3,99Euro. []

Du Und Deine Welt

{dudw2007}Die Trendbühne der Du Und Deine Welt | Trends von Bonprix…Ich war ja, wie in den Jahren davor, wieder auf der DU UND DEINE WELT einer sehr großen Verbrauchermesse in Hamburg. Die Aussteller auf der Messe reichen von Fertighausbauunternehmen, über die Bundeswehr bis hin zu Vorwerk und Krimskram-Ständen.

Vorstellung von Neuigkeiten

Auch dieses Jahr konnte man keine wirklichen Neuigkeiten entdecken. Abgesehen von Sitzsäcken und therapeutischen Kissen aus Neopren, die wirklich sehr gemütlich waren. (www.beluga-innovations.de), aber mein momentanes Budget einfach sprengen würden 😉 Es gab wieder an jeder Ecke den selben Schnick-Schnack wie sonst auch. Aber halt, ein Trend war nicht zu übersehen.

{dudw2007}Der Blick auf die “Halle der Gesundheit”  :DWenn die letzten Jahre viele Araber und Perser noch Teppiche, Shishas und Messingtellerchen verkauften, waren diese nun mit Buddhas, Räucherstäbchen und Gebetsfahnen bestückt. Budda und Tibet liegen augescheinlich im Trend. Wahrscheinlich aber eher als dekortatives Mittel, als als wirkliches Zeichen einer Weltanschauung. Ob die Tibeter im Exil oder in Tibet sich wohl auch den am Kreuz hängenden Jesus ins Wohnzimmer hängen, weil sie es so chic finden?! Oder sich die Jungfrau Maria als Wandbild ins Esszimmer malen lassen, weil so ein „European-Style-Concept“ toootal hip ist?! Ich wage das zu bezweifeln.

Messepreise

{dudw2007}Die hängenden Gärten der BKK …In meinen Augen ist eine Messe immer ein Ort an dem Produkte und Dienstleistungen vorgestellt werden und man sich zum Einen einen Überblick über den Stand der Dinge machen kann und zum Anderen aber auch spezielle Angebote bekommt und man Geld sparen kann, wenn man sich entschließt etwas auf einer Messe zu kaufen.

Das Konzept der DU UND DEINE WELT, scheint aber ein anderes zu sein. Denn die Preise (gemeint ist nicht der Eintrittspreise) waren weder auf einem normalen Level noch geringer als normal, sondern in einem exorbitanten Maße hoch. Als Beispiel möchte ich hier auf die Halle der „ Internationales & Spezialitäten“ eingehen.

In dieser Halle ist es verschiedenen Gastronomiebetrieben möglich, ihre Spezialtiäten an den Mann oder die Frau zu bringen. Als Besucher der Messe erwarte ich einen angemessenen Preis für die Speisen und Getränke. Wenn aber 0,2 Liter Apfelschorle/Cola/Sprite mit 2,50 Euro abgerechnet werden, dann halte ich das nicht für einen fairen Preis, sondern für reine Geldmacherei. Und ich zitiere hier nicht die Preise der messeeigenen Betriebe, von denen man im Normalfall ausgeht, dass es sich um sehr hohe Preise handelt, sondern um Preise bei den den austellenden Betrieben.

Auch die Preise der Gerichte luden nicht ein, sich zu setzen und eine Pause zu machen. Für eine kleine Portion Wok-Gemüse bei einem asiatischen Stand, sollte man 8,- Euro bezahlen um aus Papptellern den aufgewärmten Gaumenschmaus verzehren zu dürfen. Meine Freundin und ich entschlossen uns, als uns der Hunger doch langsam plagte, dieses Spiel nicht mitzuspielen und den Weg nach Hause anzutreten, um in einem asiatischen Imbiss eine großzügige Portion frisch zubereiteten Thaieintopf für 6,50 Euro zu genießen. Selbst mit Getränk (Cola 0,2 l 1,10), war das günstiger als auf der Geld-aus-der-Tasche-zieh-Verbraucher-Messe.

Nette Menschen und gute Beratung

{dudw2007}Alles für den HäuslebauerDennoch gibt es auch erfreuliches zu berichten, denn immer wenn man an einen Stand kam, der NICHTS zu verkaufen hatte, sondern ein wirkliches soziales Anliegen hatte, wie auch immer das gerichtet war, wurde man freundlich und kompetent beraten. So geschehen am Stand des Landesfilmdienst Hamburg1 und der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. An beiden Ständen wurde man nach seinen Interessen beraten und ggf. an Spezialisten „weitergereicht„. Somit hat sich der Besuch der Messe doch gelohnt, aber ob ich im nächsten Jahr die Fahrt von ~100 Kilometern auf mich nehme um die DU UND DEINE WELT zu besuchen, ist fraglich.

  1. Die leider nur DRM geschützte Filme auf ihrer Homepage als Stream präsentieren, was ihnen schon wieder einen dicken Minuspunkt auf meiner Gut/Böse-Liste einbringt. []