Oldenburg in Holstein

Heute hatte ich eine Seminar in Oldenburg in Holstein. Die Strecke von Kiel dorthin war nur durch eine Landstraße zu erreichen. Ich habe ja nichts gegen Landstraßen, da kann man hier und da mal die Landschaft genießen und die Seele baumeln lassen.((Ich habe auf dem Weg hin Sun Tzu und auf dem Rückweg Der Sandmann gehört.)) Aber das Baumeln wurde regelmäßig von Traktoren und LKW unterbrochen, die man auf den engen, kurvigen Straßen nicht überholen konnte. Die am Straßenrand aufgebauten Kreuze zeigten dem passionierten Autofahrer, dass der Versuch das Ziel schneller zu erreichen nicht immer von Erfolg gekrönt sein muss. Da ich meine Liebste auch am Abend noch in die Arme schließen wollte, schien mir das seichte Fahren hinter den schweren Maschinen eine gute Alternative – außerdem war das Ganze auch noch Sprit sparend. Obwohl – der ist ja mal so günstig wie lange nicht mehr. Ich habe 1,14€ für den Liter bezahlt. Das ist doch mal ein fairer Preis.

Das Modul in Oldenburg war wirklich gut! Wir haben einen schönen Unterricht gesehen und eine gute Reflexion im Anschluss erlebt. Klar, in unserer kleinen Gruppe die wir jetzt haben, ist das Ganze auch wirklich angenehm.

Der anschließende Theorieteil hat mir persönlich viel gebracht. Es ging zum einen zu den Formulierungen für die Kompetenzen, die die SuS erreichen sollen und zum anderen über das Thema „Gruppenarbeit“ und „Arbeit in Gruppen„. Ich freue mich schon einige Anregungen im Unterricht umsetzen zu können. Sicherlich nicht immer einfach, aber wer sagt, dass das Leben einfach sei?

Resüme

Vieles gelernt und 120 km mehr auf dem Tacho.

Jetzt aber schnell nach Rendsburg

Letzte Woche war ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen in der Ausstellung Schattensprache in Rendsburg. Es handelt sich dabei um eine Ausstellung, die von Gehörlosen gemacht wurde, um den Hörenden einen Einblick in ihre Welt zu geben. Die Führung dauert ca. 60 Minuten und hat mich tief beeindruckt. Noch interessanter war aber das anschließende Teambildungsseminar, bei dem unterschiedlichste Aufgaben durch non-verbale Kommunikation gelöst werden mussten.

Die Ausstellung ist nur noch bis zum 30.11.2008 in Rendsburg und soll dann, nach Aussagen des Seminarleiters Olaf Hase, nach Dortmund ziehen. Wer also aus dem Norden Deutschlands kommt, sollte sich schnell entscheiden, sich die Welt der Stille in Rendsburg anzusehen. Man erkennt dadurch nicht nur, wie laut unsere Umwelt doch eigentlich ist, sondern auch, dass die Welt sich einem immer nur so erschließt, wie man sie wahrnimmt.

Klett und die Referendarswochen

Gestern – oder war es heute – bekam ich eine Postkarte von Klett, dass sie in Hamburg die Referendarswochen vom 10. – 21. November 2008 veranstalten. Gut – warum zwölf Tage als Wochen bezeichnet werden, kann ich nicht verstehen, aber sie versprechen „eine große Menge leicht beschädigter Bücher, die wir zu Flohmarktpreisen abgeben.“ Für mich heißt das: Mängelexplare zu Schleuderpreisen, weil sie Lagerplatz wegnehmen 😉

Die Frage die ich mir stelle ist, ob sich die Fahrt nach Hamburg lohnt, also ob die Bücher wirklich so günstig sind, dass man mal eben ca. 200 km dafür fährt.

War jemand schon einmal bei dieser Veranstaltung in den vergangenen Jahren? Lohnt sich die Fahrt?

Kubuntu intrepid und die heiße Nadel

[singlepic=148,150,150,web20,left]Ich nutze seit ein paar Tagen ja schon Kubuntu intrepid und seit gestern hat es ja auch den beta Stadium verlassen und ist eine fertige und echte Linux-Distribution. Leider funktionieren einige Sachen nicht, schlecht oder unbefriedigend. Ich habe nicht die Zeit alles genaustens zu beschreiben, aber hier mal ein paar Stichworte, die mir auf meinem System aufgefallen sind.

  • beim Drucken fehlen oben immer ca. 0,5cm
  • kalarm hat einen lustigen BUG beim Mail versenden (siehe Bild – es waren 85 Stück!)
  • Kontact ist halb Deutsch halb Englisch
  • keine gute Integration der GTK-Programme, da diese nicht das Layout der KDE-Programme annehmen
  • hin- und wieder schmiert der kded (KDE3) ab und KDE3-Programme reagieren nicht mehr. (Blöd bei konversation und Amarok!)
  • beim Hinzufügen von Einträgen in die ToDo-Liste (kontact), fehlt beim taggen das Highlight in den Auswahlfeld, man muss immer zur Maus greifen
  • 3D-Desktop funktioniert nicht (ATI Technologies Inc Radeon RV250 [Mobility FireGL 9000]), weder flgrx- noch radeon-Treiber / Dadurch ist der 2D-Desktop irgendwie träge
  • suspend und hypernate wollen nicht merh
  • kate (und somit Kile) ist immer noch nicht in der Lage Rechtschreibfehler während des Tippens anzuzeigen
  • dolphin ist halb Deutsch, halb Englisch
  • bei dolphin „fehlt“ die Option, eine Datei per E-Mail zu versenden
  • Grafikfehler in der Taskleiste bei fast allen Icons
  • keine Möglichkeit einzustellen, dass die Fensterleiste nur die Fenster des aktiven Desktops anzeigt (Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.)

Ich habe sicherlich einiges vergessen! Ich hoffe, dass diese Kinderkrankheiten bald behoben sein werden, denn SO kann ich Kubuntu nicht mehr empfehlen!

So schnell geht das…

Nun lebe ich seit zirka neun Monaten in dieser, für mich noch immer neuen, Stadt Kiel und schon hat mich der Kielmonitor erfasst! Es ist natürlich hoch erfreulich, dass das Web auch hier im hohen Norden funktioniert und man bemerkt wird. Mich für meinen Teil freut das 🙂

Und sofort sprang eine Idee aus meinem Hirn, dass man die Web2.0-Gemeinde aus Kiel doch mal im realen Leben zusammentrommeln muss, damit man auch mal weiß, wen man hier und da verlinkt, zitiert oder kritisiert. Aber, wie sollte es anders sein, gibt es diese Institution schon.

Treffen der Web2.0er

Das Ganze findet jeden dritten Montag im Monat im KITZ statt. Der nächste Termin ist der 17. November, mal sehen ob ich das Treffen mal besuchen werde. Vornehmen tue ich es mir, aber wie so häufig in den letzten Monaten, kann es passieren, dass mir meine berufliche Passion einen Strich durch die Rechnung macht.