Klett und die Referendarswochen

Gestern – oder war es heute – bekam ich eine Postkarte von Klett, dass sie in Hamburg die Referendarswochen vom 10. – 21. November 2008 veranstalten. Gut – warum zwölf Tage als Wochen bezeichnet werden, kann ich nicht verstehen, aber sie versprechen „eine große Menge leicht beschädigter Bücher, die wir zu Flohmarktpreisen abgeben.“ Für mich heißt das: Mängelexplare zu Schleuderpreisen, weil sie Lagerplatz wegnehmen 😉

Die Frage die ich mir stelle ist, ob sich die Fahrt nach Hamburg lohnt, also ob die Bücher wirklich so günstig sind, dass man mal eben ca. 200 km dafür fährt.

War jemand schon einmal bei dieser Veranstaltung in den vergangenen Jahren? Lohnt sich die Fahrt?

Kubuntu intrepid und die heiße Nadel

[singlepic=148,150,150,web20,left]Ich nutze seit ein paar Tagen ja schon Kubuntu intrepid und seit gestern hat es ja auch den beta Stadium verlassen und ist eine fertige und echte Linux-Distribution. Leider funktionieren einige Sachen nicht, schlecht oder unbefriedigend. Ich habe nicht die Zeit alles genaustens zu beschreiben, aber hier mal ein paar Stichworte, die mir auf meinem System aufgefallen sind.

  • beim Drucken fehlen oben immer ca. 0,5cm
  • kalarm hat einen lustigen BUG beim Mail versenden (siehe Bild – es waren 85 Stück!)
  • Kontact ist halb Deutsch halb Englisch
  • keine gute Integration der GTK-Programme, da diese nicht das Layout der KDE-Programme annehmen
  • hin- und wieder schmiert der kded (KDE3) ab und KDE3-Programme reagieren nicht mehr. (Blöd bei konversation und Amarok!)
  • beim Hinzufügen von Einträgen in die ToDo-Liste (kontact), fehlt beim taggen das Highlight in den Auswahlfeld, man muss immer zur Maus greifen
  • 3D-Desktop funktioniert nicht (ATI Technologies Inc Radeon RV250 [Mobility FireGL 9000]), weder flgrx- noch radeon-Treiber / Dadurch ist der 2D-Desktop irgendwie träge
  • suspend und hypernate wollen nicht merh
  • kate (und somit Kile) ist immer noch nicht in der Lage Rechtschreibfehler während des Tippens anzuzeigen
  • dolphin ist halb Deutsch, halb Englisch
  • bei dolphin „fehlt“ die Option, eine Datei per E-Mail zu versenden
  • Grafikfehler in der Taskleiste bei fast allen Icons
  • keine Möglichkeit einzustellen, dass die Fensterleiste nur die Fenster des aktiven Desktops anzeigt (Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.)

Ich habe sicherlich einiges vergessen! Ich hoffe, dass diese Kinderkrankheiten bald behoben sein werden, denn SO kann ich Kubuntu nicht mehr empfehlen!

So schnell geht das…

Nun lebe ich seit zirka neun Monaten in dieser, für mich noch immer neuen, Stadt Kiel und schon hat mich der Kielmonitor erfasst! Es ist natürlich hoch erfreulich, dass das Web auch hier im hohen Norden funktioniert und man bemerkt wird. Mich für meinen Teil freut das 🙂

Und sofort sprang eine Idee aus meinem Hirn, dass man die Web2.0-Gemeinde aus Kiel doch mal im realen Leben zusammentrommeln muss, damit man auch mal weiß, wen man hier und da verlinkt, zitiert oder kritisiert. Aber, wie sollte es anders sein, gibt es diese Institution schon.

Treffen der Web2.0er

Das Ganze findet jeden dritten Montag im Monat im KITZ statt. Der nächste Termin ist der 17. November, mal sehen ob ich das Treffen mal besuchen werde. Vornehmen tue ich es mir, aber wie so häufig in den letzten Monaten, kann es passieren, dass mir meine berufliche Passion einen Strich durch die Rechnung macht.

Sachen erledigt bekommen…

Seit einiger Zeit kenne ich nun das GTD1 System und schaffe es dadurch auch immer mehr Kontinuität in meinen Alltag zu bringen. Klar, das klappt nicht immer, aber immer öfter… Jetzt gibt es mal wieder ein Buch, welches der Menschheit sicherlich fehlte, das uns zeigen soll, wie man seine ganzen Aufgaben erledigt bekommt – wenn man es zeitlich schafft, das Buch zu lesen.

Dass aber auch andere dieses Problem haben, zeigt dieses Werbevideo für das nicht weiter genannte Buch, also bis zum Ende gucken 😉

[youtube YAlGk6NKZHI]

Via: www.mathias-richel.de

  1. Getting things done []

Repetitio mater omnium

Die Wiederholung ist die Mutter aller Dinge„.

Ich bereite mich im Moment sowohl seelisch, moralisch als auch fachlich auf meinen Schulrechtstest vor. Alle Fragen die mich in dem Test erwarten können, sind im Netz einzusehen. Das Ganze wird ein Multiple-Choice-Test und meine Motivation mich täglich mit dem Kreuzen von Fragen auseinander zusetzen, ist nicht so hoch wie sie eigentlich sein sollte.

Simultan zu den Vorbereitungen las ich auch das Buch „Lob der Disziplin“ von Bernhard Bueb.1 Bueb nutzt immer wieder lateinische Sprüche, um Probleme und deren Lösungen auf den Punkt zu bringen. Wenn man ehrlich ist, dann bedient sich Bueb nur der römischen Kultur, die diese zahlreichen Sprüche und Zitate hervorbrachte. Was daran verwunderlich ist, oder eigentlich auch nicht, ist dass die antiken Zitate immer noch nicht an Bedeutung verloren haben. Gut, man muss sie für den Großteil der Gesellschaft übersetzen damit sie verstanden werden, aber das ist ja das kleinere Übel.

Im Prinzip basiert das System des von Sebastian Leitner, welches mir auf die Vorbereitungen auf das erste Staatsexamen immens geholfen hat,  auf exakt diesem System. Die Frage, die man sich als Pädagoge nun stellen muss, ist, ob das Lernen grundsätzlich auf diesen Grundsatz beruht. Kann ein Lernerfolg nur dann stattfinden, wenn der zu lernende Stoff häufig wiederholt wird? Wie nachhaltig ist das produzierte Wissen? Ist das Angeeignete in der Lage Querverbindungen zu schaffen? Reicht es, sich einfach Details in den Schädel zu knallen?

Ich glaube, dass hier der buddhistische Gedanke des Wegs der Mitte wieder einmal mehr der richtige ist. Regelmäßige Wiederholungen, um globales Wissen zu vertiefen und zu festigen. Ich für meine Teil muss diesen nun aber verlassen und mir die Antworten für den Test in den Kopf bimsen.

Tja, so spielt das Leben… Es ist eben kein Wunschkonzert 😉

  1. Bueb fordert in der Erziehung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sowohl vom Elternhaus als auch von der Schule, mehr Disziplin.  Ich fand das Buch sehr lesenswert. Ein netter Beitrag zum Thema Disziplin und Strafe in der Schule gibt es bei Jochen Englisch. []