Powertools

Seit einiger Zeit nutze ich zwei Werkzeuge am Rechner, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Das eine ist ein Webtool, welches mir hilft viel mehr Artikel zu lesen und das andere ist eine Desktopapplikation, die es erleichtert, Texte zu schreiben.

Readability

Webseiten müssen ja immer schön aussehen, aber leider geht dabei die Lesbarkeit hin und wieder unter. Abhilfe schafft hier readability von arc90.com. Dieses Seite zeigt Webseiten1 in einer gut lesbaren Darstellung an. Man kann sich aus mehreren Optionen seine Darstellung zusammenklicken und diese dann als Lesezeichen abspeichern. Kommt man auf eine Seite, die man lesen möchte, die Schrift aber zu klein – oder die Augen zu schlecht – sind, dann wählt man dieses Lesezeichen an und man erhält die Essenz des Textes zum schnellen Lesen. Durch die große Schrift und die schmale Spalte, kann ich Texte nun überfliegen und/oder schneller lesen.

Für alle die, die sich mit speedreading auseinandergesetzt haben, wird dieses Tool wahre Begeisterungsstürme auslösen.

Autokey

outTippen ist eine lästige Sache. Da es für GNU/Linux noch immer keine Software gibt, bei der der Rechner das schreibt, was man ihm diktiert, muss eine andere Lösung her, mit der effizienter Texte verfasst werden können. Hier bietet sich autokey an. Autokey bietet die Möglichkeit, in allen Programmen die über den X-Server laufen, Kürzel für bestimmte Wörter oder ganze Texte zu definieren. Wird eines dieser Kürzel getippt, dann wird es durch das gemeinte Wort ersetzt oder einfach angefügt, je nachdem wie man Autokey konfiguriert hat.

Die Projektseite findet ihr auf sourceforge: autokey.sf.net

Habt Ihr auch Powerapplikationen, die ihr ständig nutzt und die euch das Arbeiten am Computer erleichtern? Lasst es mich wissen.

  1. Readability muss erkennen können, welches der Haupttext der Seite ist. Bei den meisten Nachrichtenseiten und Blogs ist das aber kein Problem. []

Websnapr-Test

[wstlink]http://blog.spitau.de[/wstlink] Hier sollte nun meine Seite als Thumbnail erscheinen

Wenn das nicht funktionieren sollte, dann gibt das für phpaws ’nen Satz heiße Ohren! 😀

Edit

Jep, funktioniert! Sauber! In der nächsten Version, sollte das ganze aber „klicki-bunti“ sein, damit das Plugin auch eine weite Verbreitung findet. Ich denke, dass das getagge nicht unbedingt jedermanns Sache.

Letzter Schultag

Heute ist mein letzter offizieller Schultag. Eigentlich bin ich freitags ja nicht in der Schule, da ich meistens Module (Seminare) habe. Da die AVJ-Klassen heute aber entlassen werden und das AVJ, welches ich in Deutsch und Schriftverkehr unterrichtete, uns Lehrkräfte zum Abschlussessen einlädt, bin ich natürlich in der Schule.

Ferien

Nächste Woche werde ich meine zweite Hausarbeit abgeben. Auch diese hat mich wieder einiges an Schweiß gekostet. Sobald diese abgegeben ist, werde ich ersteinmal ein bis zwei Tage nichts machen 😉1

Die Evaluation im Blog

Die Evaluation meines Unterrichts hier im Blog verlief schleppend. Zuerst hatte ich wohl ein Plugin an, welches das Schreiben von Kommentaren nicht zulässt, wenn der Nutzer hinter einem Proxie sitzt. Ich weiss nicht, welchen Vorteil das hat, aber der Nachteil liegt doch auf der Hand. Viele Schulen und auch Unternehmen nutzen Proxies. All die Nutzer, die dahinter sitzten, dürfen dann keine Kommentare ablassen. *würg*

Als ich alle Spam-Maßnahmen deaktiviert hatte, konnten die Schülerinnen ihr Kommentare nicht alle versenden, da WordPress der Meinung war, dass ein Nutzer zu viele Kommentare hinterlassen würde. Wahrscheinlich sah WordPress den Proxie als einen Nutzer an und verweigerte so die Aufnahme der Kommentare. Die Schülerinnen sprachen sich dann aber ab, so dass in regelmäßigen Abständen immer eine Schülerin einen Kommentar hinterließ und WordPress sich durch die Wartezeit einverstanden erklärte. Das war ein bisschen nervig, aber es hat ja letztendlich funktioniert.

Der Brief an den Lehrer

Diese Art der Rückmeldung habe ich dieses Jahr in allen Klassen gemacht. In den meisten aber auf analogem Wege. Hier sollte ein Brief an mich verfasst werden. Dieser konnte anonym geschrieben werden und Gedanken, Wünsche, Kritik und Lob enthalten. Die Rückmeldungen waren sehr gut und auf den Punkt gebracht. Häufig in einem sehr direkten Ton, aber das mag ich ja – da weiß man, woran man ist.

  1. Ich weiß, dass ich mir das jetzt vornehme und dann doch wieder am Schreibtisch und nicht in der Sonne landen werde. []

Bitte unterlassen Sie den Stuhlgang

Bitte nicht urinieren und den Stuhlgang unterlassenEs gibt wirklich komische Schilder. Am Dienstag habe ich eines in der Kieler Innenstadt gesehen und es sofort fotografiert.

Wer mir nicht glaubt, dass das Schild real ist, der kann  die Kirche am Alten Markt besuchen 😉

Eigentlich schade, dass ein solches Schild in der Öffentlichkeit angebracht werden muss.

Und manchmal nervt es doch…

Um es gleich zu Beginn dieses Beitrages festzustellen:

Ich meckere nicht, ich stelle nur fest. Ich habe mir den Job selbst ausgesucht. Ich gehe den Weg gerne. Die Arbeit macht mir Spaß. Es nervt aber manchmal doch!

Ich sitze gerade an meiner zweiten Hausarbeit für das zweite Staatsexamen. Die erste ist „sehr gut“ geworden und erhöht somit den Leistungsdruck um so mehr. Es sind noch drei Wochen bis zur Abgabe und ich habe noch zwei Wochen reguläre Schulzeit. Die Arbeit soll in diesen zwei Wochen fertig werden, damit ich noch eine Woche habe, das Ganze Korrektur lesen zu lassen und u. U. zu korrigieren.

Damit dieses Ziel auch erreicht werden kann muss ich malochen. Ordentlich, diszipliniert und stetig an der Arbeit schreiben.

Die Hochzeit

Letztes Wochenende hat ein guter Freund von mir geheiratet. Ich kenne ihn schon seit Jahren und obwohl unsere Beziehung anfangs nicht so gut war, entwickelte sich eine gute Freundschaft. Seine Frau kenne ich auch schon sehr lange – nicht so gut wie ihn, aber immerhin. Dieses Pärchen ist so ein Pärchen, wo man ein gutes Gefühl hat. Die Beiden gehören einfach zusammen, da lässt sich nichts dran rütteln. Also freut man sich, wenn sich so ein Paar trauen lassen möchte. Gut, die standesamtliche Trauung war in der Woche, da hätte ich gar nicht hingekonnt, aber die kirchliche fand am Samstag statt, so dass man auch aus Kiel mal locker nach OWL fahren könnte. Meine Freundin tat das auch. (Sie kennt die Beiden auch gut.) Ich blieb aber in Kiel, um an meiner Hausarbeit zu schreiben. 🙁

Drei Tage lang bin ich nicht rausgegangen, sondern saß am Schreibtisch, schrieb, analysierte,  formulierte und aß Tiefkühlpizza aus dem Lidl, während besagtes Pärchen in den Hafen der Ehe einfuhr.

Glücklicherweise sind beide vom gleichen Berufsstand und reagierten auf die Botschaft, die ich per Telefon überbrachte, sehr angemessen. Das gab mir nicht noch ein schlechteres Gewissen, als ich es eh schon hatte.

In solchen Momenten nervt das Referendariat ungemein, da mein Beruf mein Privatleben (das was davon übrig ist) auffrisst. Das Schlimme ist ja, dass es gar nicht der Beruf ist, sondern die Ausbildung dazu.

Ich habe Abitur, eine Lehre gemacht, studiert, nebenbei in einem Verlag gearbeitet, war ein Jahr selbstständiger Medienberater und ich muss sagen, dass ich in keiner Zeit so viel gearbeitet habe, wie ich es im Moment mache. Ich kann mir nicht denken, für was dieser übertriebene Stressfaktor gut sein soll. Will da jemand die Spreu vom Weizen trennen? Dann macht das vorher in der Uni!

Das musste ich einfach mal loswerden, aber:

Ich meckere nicht, ich stelle nur fest. Ich habe mir den Job selbst ausgesucht. Ich gehe den Weg gerne. Die Arbeit macht mir Spaß. Es nervt aber manchmal doch!