Fortbildung on the road

In meinem momentanen Betätigungsfeld, bin ich ja doch recht viel im Auto unterwegs. Damit die Fahrten nicht zu langweilig werden, habe ich gerne Hintergrundbeschallung. Da ich Radio in der Regel nicht ertrage1 , habe ich es mir angewöhnt, den unterschiedlichsten Podcasts zu lauschen. Diese haben sich für mich als eine Art Fortbildungszeit etabliert.

Ich hatte eigentlich vor, alle meine Lieblinge hier vorzustellen. Habe mich dann dagegen entschieden und mache lieber irgendwann eine Fortsetzung von „Fortbildung on the road“.

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  1. Zuviel dummes Gelaber, zu viel Werbung und zu viel unsinnige Informationen… []

Stress in meinem Beruf…

Auch ich möchte bei der Blogparade von Herrn Mess mitmachen. Er stellt die Fragen:

  • Welche Situationen im Schulalltag empfindest du persönlich als belastend?
  • Welche Strategien hast du dir zurecht gelegt, um mit derartigen Situationen zurecht zu kommen?

Herr Mess lädt alle, die Ihren Senf dazu beitragen wollen, ein, mitzumachen. Dann will ich mal, wenn ich meinen Senf zu geben darf, dann lasse ich mich nicht zweimal bitten.

Grundsätzlich habe ich mir folgende Sprüche als Leitsätze gemacht, wenn es um Stress geht:

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Gruppenkarten für das Kooperative Lernen zum Download

Vor einigen Jahren habe ich angefangen, mich mit dem Kooperativen Lernen zu beschäftigen. Im Zuge dessen war ich auf der Suche nach Karten für die Schülerinnen und Schüler, auf denen Gruppenrollen visualisiert, beschrieben und mit Zielformulierungen verschriftlicht sind.

Wenn man im Internet die gängigen Suchmaschinen anschmeißt, bekommt man auch verschiedenste Vorlagen. Leider sind diese Vorlagen in der Regel für Schülerinnen und Schüler der allgemeinbildenden Schule aufbereitet. In erster Linie sind die Formulierungen dort mit Du gebräuchlich und die grafische Aufmachung erinnerte mich in den meisten Fällen an Grundschule oder Sekundarstufe eins.

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Störungen während einer Klassenarbeit

Rituale sind für mich und meinen Unterricht sehr wichtig. Der Rahmen für den Unterricht muss transparent und auch für die Schülerinnen und Schüler erkennbar sein. Nicht nur im normalen Unterrichtsgeschehen sorgen diese Rituale für Sicherheit, sondern auch in den Situationen, in denen die Schülerinnen und Schüler eine Arbeit oder Klausur schreiben müssen. Hier folgen meine Ansagen, die ich vor einer Klausur immer mache. Diese Liste habe ich für Dich mit einigen Kommentaren versehen.  Die bekommen die Schülerinnen und Schüler nicht zu hören, wenn Sie nicht explizit nach dem Warum des Vorgehens fragen. Seitdem ich diese Liste nutze und mich selbst daran halte, habe ich viel weniger Störungen während einer Klausur.

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Werbung in Bildungseinrichtungen

Ja, es kann sein, dass ich ein Spielverderber bin – das macht mir aber gar nichts aus. Ich möchte nur, dass man kurz über den das Vorgehen nachdenkt und sich dann selbst entscheidet, wie man das Ganze findet.

Vor nicht allzu langer Zeit kam meine Tochter nach dem Kindergarten nach Hause und erzählte von zwei Männern die dort waren und mit den Kindern gezaubert hätten. Außerdem hatten Sie eine Schlange und auch ein Babykrokodil dabei. Die Schlange durfte gestreichelt werden. Diese Männer waren von einem Zirkus, der gerade in der größeren Stadt der Gegend gastiert. Natürlich bekamen die Kinder jeder eine Freikarte für ein Kind und einige Ermäßigungkarten in Anzahl der Familienmitglieder.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich einen Zirkus in der heutigen Zeit nicht mehr gut heißen kann, wenn dort Tiere gehalten werden.1 In der Regel werden diese unter den schrecklichsten Bedingungen gehalten und auch das Training innerhalb des Zirkus hat den Ruf, nicht besonders gut zu sein.

Abgesehen von dieser – vielleicht für den einen oder anderen übertriebenen – politischen Korrektheit, habe ich auch das Geschäftsgebaren dieses Unternehmens hinterfragt. Wie würden Eltern und Erzieherinnen reagieren, wenn anstelle des Zirkus zum Beispiel Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von einer großen Kette von Spielzeugläden in den Kindergarten kämmen und dort die neuesten Spielzeuge vorstellen würden. Zum Ende der Spielzeugvorführung gäbe es noch Gutscheine, für die Kinder und die Geschwister.

Um das Ganze noch deutlicher zu machen, wie wäre es, wenn jeden Monat ein anderes Fastfood-Unternehmen in den Kindergarten käme, vorstellt was gerade in den verschiedensten Aktionen für die Kinder als Spielzeug bereitgestellt wird und auch dort Gutscheine zur Verfügung gestellt würden…

Ich bin mir sicher, dass an dieser Stelle Eltern, Erzieherinnen und Erzieher auf die Barrikaden gehen würden.

Obwohl… Würden Sie das? – Oder würde sich die Masse bei Macces einen Burger reinziehen, um nachher neue Bausteine mit Elfen und Ninjas zu kaufen?

  1. Gerade wenn es um Wildtiere geht, die dann unter Umständen nicht aus unseren Breitengraden stammen. Wer möchte, kann sich ja mal ein bisschen informieren: http://www.peta.de/themen/Zirkus. []