Wenn ihr mal einen Dachdecker braucht…

… und nicht in Kiel wohnt, dann möchte ich Euch das dachdecker-portal.de ans Herz legen. Wir hatten am Wochenende einen Wasserschaden – wahrscheinlich durch eine zugefrorene Dachrinne hervorgerufen. Das Wasser tropfte in Strömen von der Decke und lief auf gleiche Weise die Wand runter. Da wederwir, noch der Vermieter Ahnung von diesem Baukram haben, wollten wir am Wochenende einen Dachdecker-Notdienst, der sich den Schaden mal anguckt und die Gefahr einschätzt.

Leider konnte in Kiel kein 24-Stunden-Service gefunden werden, der sich das Ganze mal anguckt.  Ich habe dann mal bei oben genanntem Portal angerufen. Die Dame am Telefon konnte mir zwar auch nicht weiterhelfen, versprach aber sich darum zu kümmern, einen Ansprechpartner in meiner Gegend zu finden. Nach 1,5 Stunden rief sie wieder an und musste mir mitteilen, dass sie keinen Notdienst in Kiel ausfindig machen konnte. Sie wollte sich aber darum kümmern, dass das Portal bald auch einen Notdienst aus Kiel auf der Seite hat! Sie war sehr nett und sehr zuvorkommend. Ein Beispiel, wie Dienstleistung aussehen kann.

Warum „Dream Machine“?

Vor kurzem ging mein Wecker kaputt. Eigentlich schade, denn das gute Stücke begleitete mich schon mehrere Jahre – wenn nicht sogar Jahrzehnte. Leider war der Knopf zum ausschalten des Alarms defekt und das hat nicht nur meine, sondern auch die Laune meiner Frau allmorgendlich getrübt. Es musste also ein neuer her.

Wecker, so sollte man denken, gibt es ja wie Sand am mehr und man bekommt sie sicherlich quasi hinterher geschmissen. Weit gefehlt! Es wird schwierig, einen Wecker zu finden, der nicht einen MP3-Player von einer bestimmten Marke unterstützt, die Zeit an die Decke projiziert oder einen mit Tier- und Naturgeräuschen weckt. Ich wollte einen Wecker, der zu einer bestimmten Zeit einfach „Mööp Mööp Mööp“ macht und das solange, bis ich meinen Astralkörper zum Wecker bewegt und diesen ausgeschaltet habe.

Ha! Diesen gab es dann auch. Die Dream Machine von Sony. Nach dem Kauf habe ich wieder zwei Dinge gelernt:

  1. Funktionen, die man bei einem Wecker dieser Bauart für obligatorisch hält, sind es nicht! In meinem beschränktem Geiste habe ich erwartet, der Wecker würde im Display durch einen kleinen Punkt anzeigen, dass der Alarm eingeschaltet ist. Tut er aber nicht. Ob der Alarm eingeschaltet ist oder nicht erkennt man nur am Schieberegler, dass heißt: Wenn man im Bettchen liegt, dann muss man nochmal aufstehen, wenn man wissen will, ob der der Wecker tatsächlich eingeschaltet ist.
  2. Geräte können genau die Aufgabe im Namen tragen, die sie nicht erfüllen, denn immerhin will ich von der Kiste aus den Träumen gerissen werden und somit ist es eher eine „Anti-Dream-Machine„. Mein Staubsauger heißt auch nicht: „Dust Blow Machine“ oder mein Sofa: „Sitting on the floor“ oder mein Backofen: „Freeze your Meal„…

Wie auch immer. Wichtig ist, meine Dream Machine weckt mich seit einiger Zeit sehr zuverlässig und ich hoffe, dass wird auch noch ein paar Jahre so sein 😉

Schnapszahl auf dem Tacho!

Auf der Rückfahrt von OWL nach Kiel am letzten Wochenende war es endlich soweit. Unser BMW zeigte uns voller Stolz eine 333.333 auf dem Tacho. Leider ist die Aufnahme nicht so gut geworden, aber das lag nicht zuletzt an den Witterungsverhältnissen, meinem gesundheitlichen Zustand und der Tatsache, dass ich als Beifahrer versucht habe, das Bild zu schießen.

Auch wenn sich die Kilometerzahl hoch anhört, schnurrt der „kleine“ noch wie eine Eins. Sicherlich hat er hier und da schon ein paar Wehwehchen, aber welches Fahrzeug hätte das in seinem Alter nicht…

Hattet Ihr auch schon Schnapszahlen in sechsstelliger Höhe auf Eurem Tacho? Was war Euer höchster Tachostand?

Neue Diät ausprobiert…

Am letzten Wochenende habe ich eine neue Diät ausprobiert. Sie nennt sich: 3,5 Kilo in 24 Stunden

Wie das gehen soll? Ganz einfach! Man geht zu einem Frühstück eines befreundeten Ehepaars, dessen 14 Monate alter Sprössling einen Tag vorher „irgendetwas mit Magen-Darm“ hatte. Diesen süßen Bratz nimmt man auf den Schoß und lässt sich in Ruhe erklären, wo in dem Bilderbuch die Kühe, Schweine und das andere Getier sind.  Um das Ganze noch viel interessanter zu machen, ist es sinnvoll, dass diese Familie knappe 350 Kilometer vom eigenen Wohnort entfernt wohnt. Wenn es dann auf der Rückfahrt beginnt im Bauch zu rumpeln und zu pumpeln, dann kann braucht man nur noch Schneegestöber auf der Bahn und rutschige Straßen – dann geht der Spaß richtig los 😉

Zwar verbringt man bei dieser Diät die meiste Zeit im Badezimmer, aber wenn dieses einigermaßen gut geheizt ist, dann lässt es sich dort auch aushalten 🙂 Die Resultate dieser Art des Gewichtsverlustes sind zwar grandios, aber empfehlen kann ich sie niemandem.

Zeichen und Wunder bei KDE

Vor knapp 4 Jahren habe ich begonnen, dieses Blog zu führen. Mein zweiter Eintrag1 machte auf eine fehlende Funktion in der Editor-Komponente von kate aufmerksam. So zeigte kate während des Schreibens keine Rechtschreibfehler an.

Vor einigen Tagen habe ich den zweiten Release Candidate von KDE 4.4 installiert und durch Zufall bin ich auf die funktionierende Rechtschreibungsüberprüfung gestoßen. Wow, das war ein bisschen wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag in einer Sekunde. Aber die Freude hielt nicht lange an, da mir gleichzeitig bewusst wurde, dass ich mit allen Examen durch bin und in naher Zukunft erst einmal keine weitere wissenschaftliche Arbeit verfassen muss und kile, das die kate-Bibliotheken nutzt, nun eher brach liegen wird.

KDE4.4 macht einen befriedigenden2 Eindruck. Es sieht schicker aus und hat einige nützliche Funktionen, wie das Gruppieren von Fenstern, aber leider scheinen die 3D-Effekte langsamer zu sein und der Aufbau der Fenster ist nicht ganz flüssig. Ich hoffe, dass sich das zur finalen Version noch ändern wird.

  1. Auch wenn dieser „Der erste Eintrag“ heißt, ist es der zweite. Ich weiß, das verwirrt, ist aber so. []
  2. Na super, jetzt schreibe ich schon in den Notenabstufungen… #fail []