DHL – Ich hab‘ so’n Hals!

Mal wieder erwartete ich ein Paket/Päckchen, das mit DHL geliefert werden sollte. Leider ist diese Sendung nie bei mit angekommen! Ich soll eine Benachrichtigung bekommen haben und nach sieben Tagen Lagerung in der Filiale, ist die Sendung wieder an den Absender geschickt worden. Ich habe KEINE Karte und auch keinen anderen Hinweis bekommen, dass in einer Filiale eine Sendung für mich liegt, also konnte ich gar nichts abholen!

Es ist nicht das erste Mal, dass die Jungs von DHL keine Karte hinterlassen und ich somit vergebens auf eine Sendung warte! Zum Beispiel standen die Blumen, die ein Verwandter zur Hochzeit schickte, DREI Tage beim Nachbarn, bis der Verwandte vorsichtig über meine Mutter nachfragen ließ, wie den der Strauß live und in Farbe aussieht. Da bin ich mal auf die Suche gegangen und habe auch schnell den Strauß bein Nachbarn gefunden – auch da hatten wir keine Karte im Briefkasten.

Ich habe JEDESMAL eine Beschwerde per Telefon eingereicht, aber passieren tut da irgendwie nichts.

Habt ihr auch solche Erfahrungen mit DHL? Was kann man machen? Ich fühle mich mal wieder in der Service-Wüste Deutschland machtlos!

Mischpult leider defekt

Ich habe mir ein neues Mischpult gegönnt. Bei Thomann, einem der größten Versandhändler für Musikinstrumente und allem, was damit entfernt zu tun hat, habe ich das Gerät bestellt. Die Lieferung ging sehr schnell und sämtliche Informationskanäle1 wurden während des Bestell- und Versandvorgangs genutzt.

Kurze Freude

Das Mischpult habe ich gleich angeschlossen und ein bisschen mit den Knöpfen gespielt. Leider gibt der Line-Fader 3 eigenartige Geräusche von sich. Dabei meine ich nicht das Signal, sondern der Fader selbst. Sprich: ein eigenartiges mechanisches Geräusch. Damit ihr einen Eindruck bekommt, wie sich das Ganze anhört habe ich mal einen kleinen Podcast gemacht, der das Problem veranschaulicht. Da die Fadergeräusche recht leise sind, solltet Ihr entweder Kopfhörer aufsetzen oder aber Partner, Kinder und Tiere aus dem Raum verbannen. 😉

Kundenmanagement

Ein Anruf bei Thomann ergab, dass Sie mir einen Rücksendeschein zusenden, ich das Mischpult zurückschicken werde und die sich der Problematik annehmen. Auch das ging sehr schnell und unkompliziert. Das Paket wird gleich noch gepackt und dann die nächsten Tage zur Post gebracht. Ich hoffe, dass die Garantieabwicklung auch ohne Probleme geht und ich nicht allzu lange ohne meinen Mischer dastehe.

  1. E-Mail und SMS []

Informationsüberflutung…

Ich weiß auch nicht, was gerade los ist, aber ich komme nicht mehr dazu, alle meine Informationseingänge gewissenhaft zu überprüfen, zu bearbeiten und zu sortieren. Sei es twitter, facebook, E-Mails (private und Newsletter) oder meine über 200 abonnierten Feeds. Das macht einfach keinen Spaß mehr. Da muss sich etwas ändern.

Was, das weiß ich noch nicht genau. Aber eine erste Maßnahme wird es sein, meine Feeds aufzuräumen und alles raus zu schmeißen, was

  1. zu viel Kontent generiert (Stichwort: hohes Grundrauschen),
  2. in meinem jetzigen Lebensabschnitt irrelevanten Kontent generiert und
  3. rein zur Selbstdarstellung von Produkten oder Firmen dient.

Ich denke, dass das ein guter erster Schritt sein könnte. Leider bräuchte ich dafür mal ein bisschen Zeit. Mal gucken, wo ich die abzweigen kann. Vielleicht beim täglichen Feed lesen 😉

Ob sich diesen Gedanken auch einen digitalen Suizid anschließt, wie kürzlich bei Christian, dass wage ich heute noch zu bezweifeln.

Von KDE zu GNOME …

… und zurück.

Am Wochenende habe ich mal einen Ausflug über den Tellerrand gewagt und mir GNOME installiert. Ich wollte damit auch produktiv arbeiten, aber das ging leider nicht so, wie ich es wollte.

Eindruck von Gnome

Der Eindruck von Gnome war eigentlich ein guter. Es sieht lecker aus und macht einen schlanken schnellen Eindruck. Einzelne Programme integrieren sich gut in die Desktop-Umgebung, aber leider konnte man bei weitem nicht so viel Einfluss auf die Anwendungen nehmen, wie bei KDE – jedenfalls nicht, ohne einen Texteditor in die Hand zu nehmen.

Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Netbook-Variante von Gnome, die macht einen schlanken Fuß und lässt sich einfach und sauber bedienen.

Warum zurück zu KDE?

Auf der einen Seite fühle ich mich bei KDE einfach zu Hause. Ich weiß, wo ich was einstellen muss und kann fast blind die Desktop-Umgebung bedienen. Auf der anderen Seite bietet Gnome nicht so komfortable Werkzeuge, wie KDE. Als Beispiele sind hier choqok, krusader, kopete und quassel zu nennen. Es gibt für einiges zwar Äquivalente, aber diese sind nicht so gut in der Funktion oder der Bedienbarkeit.

Außerdem hat der PIM „Evolution“ eine eigenwillige Handhabung, wenn es darum geht, HTML-E-Mails zu beantworten. Es hat Minuten gedauert, bis ich alles so kopiert habe, bis ich richtig zitieren konnte.

Was ich an KDE nicht mag

Warum wollte ich überhaupt mal wechseln?

Im Moment geht mir akonadi ziemlich auf den Wecker. Mal funktioniert es, mal nicht und mal nur halb.

Außerdem kann ich nicht verstehen, wieso das Adressbuch zwar Verteilerlisten anbietet, diese aber mal speichert und mal nicht – und wenn sie dann gespeichert sind, dass kmail da nicht daraufzugreift, bzw. versucht die E-Mail an „Testgruppe@localhost“ zu verschicken. Das nervt!1

Warum nicht Gnome und einige Applikationen von KDE nutzen?

Weil mein Bauch sagt: „Mach das lieber andersherum!“ Eine andere Begründung gibt es wohl nicht.

Hinweis

Dieser Artikel soll KEINEN Flamewar entfachen! Es handelt sich einfach um eine rein subjektive Erfahrung von mir! Dennoch freue ich mich auf eine anregende und gegenseitig befruchtende Diskussion, sollte der Bedarf dazu sein.

  1. Ja, ich gebe zu ich habe schon den neuen RC von Kubuntu installiert und meckere somit nicht herum. Aber ich hoffe, dass es nach der Veröffentlichung besser wird. []