Zettelkasten ist jetzt OpenSource

Es war sicherlich kein einfacher Schritt für Daniel Lüdecke, dem Macher des Zettelkastens, aber heute kann man auf der Mailingliste lesen, dass er sich dazu entschieden hat, sein Programm unter der GPL-3.0 zu veröffentlichen.

Seit einiger Zeit gab es immer wieder Diskussionen auf der Mailingliste, ob es nicht sinnvoll sei, da Programm als OpenSource weiterzuentwickeln. Da Daniel sich selbst Ideen bei OpenSource-Projekten für den Zettelkasten holt, war es für ihn klar, dass es darauf hinauslaufen würde, dass er auch seinen Zettelkasten der Gemeinschaft zur Verfügung stellt. Gehostet wird das Projekt jetzt auf http://kenai.com/projects/zettelkasten. Hier sollen nun auch Fehler und Wünsche eingetragen werden.

Ich bin der Meinung, dass dieser Schritt ein Schritt in die richtige Richtung ist. Von dieser Stelle aus: Glückwunsch zum Schritt in die OSS-Gemeinde.

Selbstmanagement als Lehrer

Dieser Artikel ist ein Beitrag der Serie: Selbstmanagement als Lehrer»

Als Lehrkraft im deutschen Schulsystem ist man nicht nur damit beschäfftigt, Unterricht vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten, sondern ein großer Teil der alltäglichen Arbeit spielt sich außerhalb des Unterrichts ab. Nicht nur die hohe Anzahl der Sozialkontakte muss täglich verarbeitet werden, sondern auch die administrativen Aufgaben nehmen einen großen Teil der Zeit wahr.

In dieser Serie möchte ich aufzeigen, welche Strategien ich mir aufgebaut habe, um mit diesen Anforderungen umzugehen und ihnen auch weitestgehend gerecht zu werden. Dabei möchte ich feststellen, dass ich die meisten Verfahrensweisen von bestehenden System übernommen habe und mir daraus mein System erstellt habe. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass es kein System gibt, das von jedem angenommen werden kann. Dennoch hilft es ungemein, die Arbeitsweisen von anderen kennenzulernen, um sich seine Rosinen herauszupicken.

Es sollen die Arbeitsabläufe beschrieben werden, die im Moment von mir genutzt werden. Diese können sich natürlich von Tag zu Tag ändern. Und auch diese Tatsache ist ein Teil des Systems, denn das System darf nicht zu starr sein. Ich muss es immer wieder ändern können, dürfen und müssen – nur so kann ich Arbeitsabläufe immer weiter optimieren.

Vielen Lesern, die sich schon mit Produktivität oder Selbstmanagement auseinandergesetzt haben, werden einige Sachen bekannt vorkommen, da sie sich an gängigen Systeme, wie GTD oder ZTD orientieren. Dennoch sind sicherlich neue Aspekte zu entdecken.

Jeden Freitag erscheint ab heute ein neuer Artikel zum beschriebenen Themenbereich in der Kategorie Selbstmanagement.

Endlich Alternative zu Amarok2

Wer schon mehrere Jahre mit KDE unterwegs ist, der wird sicherlich -ebenso wie ich- ins Kopfkissen geweint haben, als raus war, das Amarok1.4 von Amarok2 abgelöst wurde. Amarok2 war und ist immer noch nicht mehr und nicht weniger als eine Software im Beta-Stadium. Viele unschlagbare Funktionen aus Amarok1.4 sind unter den Tisch gefallen lassen worden. Dafür kommt Amarok2 nun mit einen extravaganten Layout daher nervt aber nur rum, wenn es um die eigentlichen Funktionen geht.

Heute habe ich auch Ubuntuxx gelesen, dass es einen Port von Amarok1.4 gibt. Yiha!!! Endlich mal eine gute Nachricht! Das Entwicklerteam stellt auch ein ppa für ubuntu zur Verfügung. Um an clementine (so nennt sich der Port) zu kommen einfach folgende Zeilen in einer Kommandozeile eingeben:

sudo apt-add-repository ppa:riccetn/clementine
sudo apt-get update
sudo apt-get install clementine

Und schon kann es im Amarok1.4-Feeling losgehen!

Selbstmanagement und ich…

Seit einiger Zeit bin ich dabei, für diesen Blog eine Reihe zum Selbstmanagement vorzubereiten. Dabei wird es nicht darum gehen, dass ich den heiligen Gral vorstelle und darstelle, wie man sich selbst und seine Zeit managen muss. Es geht vielmehr darum, wie ich den schulischen Alltag manage, welche Systeme ich nutze und welche Tools mir dabei helfen. Gerade in der Zeit, in der ich das Ganze vorbereite, kommt heute die Ausbildungskoordinatorin auf mich zu und fragt mich, ob ich nicht einen Vortrag zum Selbstmanagement für die Referendare machen möchte, denn diese hätten sie darauf angesprochen.

Wow – cool! Diese Einladung nehme ich natürlich sehr gerne an!