Gelesen: Der Pfad des friedvollen Kriegers – Dan Millman

DanMillman
Leider weiß ich auch bei diesem Buch wieder nicht, warum ich es gekauft habe bzw. woher ich die Empfehlung hatte.  Nachdem ich es gelesen habe, war ich froh, dass ich es sich auf meine Wunschliste befunden hat.

Das Buch hat autobiografische Züge, es ist aber – laut Millman – nicht ausschließlich alles exakt so passiert, wie es aufgeschrieben wurde. Wo nun Fiktion auf Fakt trifft, ist während des Lesens nicht klar. Das macht aber nichts – auch wenn alles Fiktion ist, führt es den Leser durch eine fantastische Gesichte.

Das Buch handelt von einem Studenten, der einen Mentor findet. Dieser führt ihn auf eine ungewöhnliche Lebensreise. Socrates, wie der Autor Dan, seinen neuen Lehrer nennt, lässt ihn einige Grenzerfahrungen machen. Sowohl körperlich als auch psychisch. Ort des Geschehens ist nicht ein Tempel im Himalaja, sondern eine Tankstelle und dessen Büro.

Es geht um das Leben, dem Sinn dahinter, dem Umgang damit und allem, was da so zugehört. Dan lernt das große Ganze kennen und wenn er meint, er habe es verstanden, lässt sich Socrates wieder etwas einfallen, um ihn zu verwirren und aus den hohen Sphären, in denen er hin und wieder schwebt, herunter zu holen.

Ob das Buch mein Leben verändert, wie es der Titel verspricht? Ja natürlich! Jedes Buch, jede Information, jede neue Idee verändert einen – also auch dieses Buch.

Ich gebe jedem, der sich mit dem Leben und einem vermeintlichen Sinn des Ganzen interessiert eine Leseempfehlung. Ähnlich wie einst: Der Erleuchtung ist es egal, wie Du sie erlangst

Subjektive Note: 2+

Autor: MAWSpitau

Das wichtigste im Leben ist die Zeit. Leben heißt, mit der Zeit richtig umgehen.

5 Gedanken zu „Gelesen: Der Pfad des friedvollen Kriegers – Dan Millman“

  1. „Ort des Geschehens ist nicht ein Tempel im Himalaja, sondern eine Tankstelle und dessen Büro.“

    Apropos „Tankstelle“ – hier mein „Esoterik-Quiz“:

    Im Februar 2016 schrieb ich in einer e-mail an Christian Clement – um den und seine „Steiner kritische Ausgabe“ gerade bei wikipedia eine Schlacht tobt –, Zitat Andreas Lichte:

    „apropos ‘niveauvoll’:

    was für ein Auto fahren Sie?

    ich tippe auf einen ‘Bulwer-Lytton’ mit innovativem ‘Vril-Antrieb’, der über den Boden schwebt“

    Auf welches Buch Rudolf Steiners spielt meine e-mail an?

    Auflösung hier (klick!)

  2. Das ist jetzt keine „Esoterik“, aber es lässt vieles „offen“ …:

    „Franny“ ist wie ihre Geschwister ein „Wunderkind“ und tritt in der Radio-Quiz-Show „It’s a Wise Child“ auf –“did you hear her last week?“ – im Radio:

    “Franny has the measles, for one thing. Incidentally, did you hear her last week? She went on at beautiful length about how she used to fly all around the apartment when she was four and no one was home. The new announcer is worse than Grant – if possible, even worse than Sullivan in the old days. He said she surely DREAMT that she was able to fly. The baby stood her ground like an angel. She said she KNEW she was able to fly because when she came down she always had dust on her fingers from touching the light bulbs.”

    J.D. Salinger, „Raise High the Roof Beam, Carpenters“ and „Seymour: An Introduction“

    wikipedia beschreibt das Buch – zutreffend – so:

    https://en.wikipedia.org/wiki/Raise_High_the_Roof_Beam,_Carpenters_and_Seymour:_An_Introduction

    „(…) This story, like others concerning the Glass family, touches upon „Zen Buddhism“, „haiku“, and the Hindu philosophy of „Vedanta“ (…)“

    Sehr gute Neu-Übersetzung „Hebt an den Dachbalken, Zimmerleute“ von „Eike Schönfeld“ bei Kiepenheuer & Witsch

  3. … für den „Lehrer“, noch einmal J.D. Salingers „Glass“-Familie (siehe oben):

    “Much, much more important, though, Seymour had already begun to believe (and I agreed with him, as far as I was able to see the point) that education by any name would smell as sweet, and maybe much sweeter, if it didn’t begin with a quest for knowledge at all but with a quest, as Zen would put it, for no-knowledge. Dr. Suzuki says somewhere that to be in a state of pure consciousness- satori- is to be with God before he said, Let there be light.”

    J.D. Salinger, „Franny and Zooey“

    enthält ein Shakespeare-Zitat:

    „What’s in a name? that which we call a rose
    By any other name would smell as sweet“

    Shakespeare, „Romeo and Juliet“

    überraschend natürlich –“Paradox“ quasi ein Synonym für „Buddhismus“:

    „Dr. Suzuki says somewhere that to be in a state of pure consciousness- satori- is to be with God before he said, Let there be light.”

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