Gelesen: Supergute Tage – Mark Haddon

Dieses Buch [Amazon-Link] habe ich bei einer Bestellung in einem Antiquariat mitbestellt, weil es günstig war und ich mal wieder Belletristik auf meinem Nachttisch liegen haben wollte. Dass ich mir da einen Bestseller ins Haus geholt habe, war mir nicht bewusst. Mich faszinierte der Gedanke ein Buch zu lesen, das aus der Sicht eines Autisten geschrieben ist und ich wurde nicht enttäuscht.

Christopher Boone ist ein Junge von 15 Jahren. Naja, eigentlich ist er fünfzehn Jahre, drei Monate und zwei Tage alt und hat eine leichte Form des Autismus. Er weiß sehr viel, Regelmäßigkeiten sind für ihn eines der wichtigsten Dinge und er hat Probleme die Gefühlswelten seiner Mitmenschen wahrzunehmen. Als er den toten Nachbarshund findet und er verdächtigt wird, der Täter zu sein, will er den wahren Mörder des Hundes finden. Dazu muss er sehr häufig über sehr große seiner eigenen Schatten springen, dabei werden die Alltäglichkeiten des Menschseins dem Leser durch die autistische Brille vor die Nase gehalten.

Die Rahmengeschichte ist nichts Weltbewegendes. Es wird nur etwas Besonderes daraus, da Christopher es erlebt und aus seiner Sicht aufschreibt.

Das Buch ist großartig geschrieben. Man kann die Welt des Jungen sehr gut nachempfinden und fühlt an vielen Stellen einfach nur mit ihm. Ob nun wirklich ein Bild eine Autisten dargestellt wird, kann ich nicht beurteilen. Da es aber unter dem Krankheitsbild „Autismus“ zig verschiedene Ausprägungen gibt, sollte man nicht erwarten, dass man den Autismus gezeigt bekommt. Vielmehr bekommt man eine Facette gezeigt, wie sich ein Mensch ohne dem Syndrom die Wahrnehmung der Welt mit dem Syndrom vorstellt. Nicht mehr und nicht weniger. Wie gesagt, ob das gelungen ist, kann ich nicht nachvollziehen, unterhaltsam war es allemal.

Subjektive Note: 2+

Unterrichtsmaterial zum Buch

Beim Schreiben des Artikels und dem Heraussuchen der ISBN ist mir aufgefallen, dass es sogar Unterrichtsmaterial [Amazon-Link] gibt, dass helfen kann das Buch mit Schülerinnen und Schüler zu bearbeiten.

 

Autor: MAWSpitau

Das wichtigste im Leben ist die Zeit. Leben heißt, mit der Zeit richtig umgehen.

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