▶ KUNG FURY – gefangen in den 80er

KungFuryWenn ein Cop mit einer unheimlich tiefen Stimme in den 80ern von einem Blitz getroffen wurde, ist ja klar, dass er irgendeine Art von Superkräften bekommt.

So auch in dem Kurzfilm „Kung Fury“. Ein Projekt, das aus Spendengeldern finanziert wurde und den Geist der 80er in jeder Szene und jedem Dialog widerspiegelt. Postmoderne trifft Trash.

Nicht nur ein Hingucker für Kung-Fu-Film-Fans und Jungebliebene, auch für die Jüngeren, die wissen wollen, warum wir so sind, wie wir sind. Mit sowas sind wir aufgewachsen – okay, ohne Adolf!

Das war damals in der Form nicht möglich. Leben ist ja bekanntlich Wandel und somit besucht uns in „Kung Fury“ auch der Führer.

 

Verrückt in der Birne

EntfremdazDer Übersetzer von Google ist großartig. Wenn man mal einen Begriff nicht weiß oder selbst ganze Phrasen nicht versteht, übersetzt dieser Aussagen sinngemäß. Das Ganze ist nicht immer eindeutig zu verstehen, aber mit ein bisschen Geschick und Fantasie ist der Sinn doch irgendwie zu entnehmen.

Die Jungs von Entfremdaz nehmen Hip-Hop-Scheiben der alten Schule, lassen den Text von google übersetzen und rappen den deutschen Text auf. Amüsant und kurzweilig.

Viel Spaß beim Lauschen, Locooooo… 😉

Kann man mit dieser Idee nicht Deutsch- und Englisch-Unterricht verknüpfen, in dem man

  1. englische Titel zunächst übersetzt,
  2. dann in eine lyrische, sich unter Umständen reimende, Variante in Deutsch verfasst, die den Sinn nicht verfälscht, aber dennoch Flow hat
  3. und dann sogar einsingt

Nur eine spontane Idee – Stichwort: Bildungsneuron 😉