Wie jetzt? Ins Meer?

Full-scale mock-ups of different ISS modules. This building is amazingly huge. The ISS looks like a giant Habitrail

Full-scale mock-ups of different ISS modules. This building is amazingly huge. The ISS looks like a giant HabitrailDie Raumstation ISS soll demnächst ja nicht mehr genutzt werden. Da das Teil aber so groß ist, dass man es nicht einfach – wie andere Satelliten und Weltraumkram – als Schrott in der Umlaufbahn der Erde lassen kann, muss man es auf eine andere Art und Weise entsorgen. Die Russen haben auch schon eine klasse Idee…

Die haben sich gedacht: „Wir versenken die mal im Meer.1 Das ist doch mal eine spitzen Idee! Schade, dass ich nicht auf eine solche geistige Errungenschaft gekommen bin. Ich hätte also das KFZ, das ich letztens verkaufen musste, einfach mal locker in der Hörn versenken sollen.

Haben die Ihre Pillen nicht genommen?

Jetzt mal ehrlich: Sind die alle nicht ganz dicht? Ich meine, wenn ich ein solches Projekt anschiebe und unbedingt Menschen in den Weltraum schießen muss, dann sollte ich mir doch auch ein bisschen Gedanken darüber machen, wohin mit den Schrott, der übrig bleibt! Nicht, dass ich etwas gegen die Raumfahrt als solches habe! Natürlich haben wir hier unten  so einige ungeklärte Probleme, die man mit dem Geld hätte angehen können. Mit den Finanzspritzen, die in die Raumfahrt gehen, würde sicherlich das eine oder andere Kind essen können oder europäische Staaten vor dem Bankrott gerettet werden können, aber wer will jetzt schon auf Satelliten-TV und GPS verzichten?

Normales geschäftliches Streben

Der Fortschritt geht also auch hier einher mit dem  Zerstören des Planeten. Aber ehrlich? Ich bin fest davon überzeugt, dass wir den Planeten nicht zerstören werden. Jedenfalls nicht im eigentlichen Sinne des Wortes zerstören. Das was passiert und auch weiter angetrieben wird ist, dass die Erde immer weiter lebensunfreundlich für das für uns bekannte Leben machen.

Raumstationen haben nichts im Meer zu suchen. Radioaktiver Müll hat nichts in stillgelegten Salzstollen zu suchen. CO2 hat nichts unter der Erde zu suchen.

Wir zerstören zuerst den Lebensraum für alle Erdlinge, die sich nicht so schnell an die Gegebenheiten wie wir Menschen anpassen können. Aber schön wäre es doch, wenn wir ein bisschen mehr im Einklang mit dem Leben würden, was uns umgibt: Menschen, Tiere, Pflanzen, Natur, falsch geparkte Autos, halbstarke Jugendliche…

  1. Die Idee ist aber nicht neu, das haben die auch schon mit der MIR gemacht. []

Autor: MAWSpitau

Das wichtigste im Leben ist die Zeit. Leben heißt, mit der Zeit richtig umgehen.

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