Produktschulung von Paul Mitchell (24.05.2011)

Der Hauptrepräsentant Arne Beyer der Firma Wild Beauty AG hat uns in der Schule besucht und uns Kolleginnen die Produktpalette, die Firmenphilosophie und die Abgrenzung zu anderen Friseurprodukten der Marke Paul Mitchell nahe gebracht.

In einer gemütlichen Runde saßen wir in unserem Fachpraxisraum und wurden dort von Andre Beyer auf unterhaltsame und kurzweilige Art und Weise über die Marke Paul Mitchell unterrichtet. Diese wird in Deutschland durch den Distributor Wild Beauty AG vermarktet.

Was mir in erster Linie nicht bewusst war, ist die Tatsache, dass die Marke Paul Mitchell nicht nur Harrwaschmittel, Pflege-, Styling- und Finishprodukte im Programm hat, sondern alle Produkte des Friseuralltags anbietet. Außerdem vertritt sie einen exklusiven Standpunkt.

  • Denn nicht jeder Salon, der es gerne möchte, darf die Produkte von Paul Mitchell nutzen und verkaufen.
  • Die Außendienstmitarbeiter entscheiden für jeden Salon individuell, ob es dieser Paul Mitchell vertreten kann oder nicht.
  • Die Marke ist Friseurexklusiv und spricht sich entschieden gegen die Vermarktung von Retailprodukten aus.

Wir haben sehr viel Informationsmaterialien erhalten und auch eine Menge an Proben und Produkten zum selbst ausprobieren bekommen.

Die Fortbildung war gut vorbereitet und hat uns nicht mit zu vielen Informationen zu zu vielen Produkten belastet, was bei anderen Referenten von anderen Marken hin und wieder der Fall ist.

Für meinen täglichen Unterricht fühle ich mich nun besser vorbereitet, wenn Schülerinnen und Schüler von den Eigenheiten, der Produkte von Paul Mitchell sprechen und kann auch auf deren Probleme und Erfahrungen eingehen.

Autor: MAWSpitau

Das wichtigste im Leben ist die Zeit. Leben heißt, mit der Zeit richtig umgehen.

2 Gedanken zu „Produktschulung von Paul Mitchell (24.05.2011)“

  1. Buh! Werbung! So etwas muss doch wirklich nicht im Planet zu finden sein, oder?

    Interessanterweise entspricht das Konzept von PM exakt dem Gegenteil von Open Source und Linux. Nicht nur, dass die Produkte geschlossen sind (was ja verständlich ist), nein, nicht einmal jeder darf sie nutzen. Das ist so, als würde z.B. Apple für jeden iPhone-Verkauf den Kunde sehr genau betrachten und dann entscheiden, ob er wirklich das Gerät erhält oder nicht. Ich sage besser nicht offen, was ich von so einem Konzept halte.

    Und ja, ich weiß, dass das bei den vielen Produkten so ist. Auch Apple-Produkte dürfen glaube ich nur von zertifizierten Händlern verkauft werden. Aber dass man eine Zertifizierung für die Nutzung braucht, ist mir echt neu.

  2. Ha! Keine Werbung, sondern Teil meines Portfolios! Auch ich habe den „Exklusiven“ Teil der Schulung als teilweise unangenehm empfunden. Muss aber sagen, dass jedes Wirtschaftsunternehmen seine Regeln selbst machen kann und ob ich das als Verbraucher gut oder schlecht finde, dass kann jeder selbst beurteilen.

    Ich für meinen Teil finde das Konzept, dass PM aufgebaut hat, nicht sonderlich schlecht, wenn man es aus der Sicht des Friseurs betrachtet. Andere großen Marken nehmen dem Friseur die Grundlage zu Verkaufsgesprächen, wenn gleiche oder ähnliche Produkte der selben Firma im Handel zu erhalten sind. Aus dieser Sicht ist die Exklusivität ein riesiger Vorteil.

    Auch wenn ich die Argumentation verstehe, hinkt das Beispiel mit dem Endverbraucher und Apple. Denn jeder Endverbraucher kann PM erwerben! Aber eben nur in einem zertifizierten Salon. (Da passt das Beispiel dann wieder.)

    Zum Planet: Ja ich bin da schon seit JAHREN drin! Dieser Blog ist eben nicht nur ein reiner GNU/Linux-Blog und somit kommen auch immer mal andere Themen vor. Ich bin gerade mal auf den Planet gegangen und muss eingestehen, dass meine Themen in der Regel wenig mit GNU/Linux und/oder Kubuntu zu tun haben. Ich hatte auch schon gar nicht mehr auf dem Zettel, dass ich dort gelistet bin 😉 Bisher hat sich noch keiner beschwert und die Admins sind auch noch nicht an mich herangetreten.

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