Danke – Christian Spannagel

Ich hatte den Beitrag von Jochen Lüders zum Verschwinden des Lehrers gelesen und mich über die Betrachtung des Ganzen gewundert und auch ein bisschen geärgert. Auf meiner „Zu-Erledigen-Liste“ stand somit: Einen Kommentar zu „Verschwinden eines Lehrers“ schreiben und das Ganze aus meiner Sicht darstellen.

Aber das brauch ich nicht mehr, denn Christian Spannnagel hat auch schon einen Kommentar geschrieben, der meine Sichtweise der Dinge ziemlich genau auf den Punkt bringt. Somit… kein Bedarf noch etwas hinzuzufügen 😉

Danke Christian!

Gesehen: Knowing – DVD (geliehen)

Eine Zahlenkolonne die vor 50 Jahren von einer vermeintlich verwirrten Grundschülerin geschrieben wurde, sorgt in Knowing für eine spannende Geschichte.

Die Kolonne beinhaltet Aussagen über Tragödien, die stattgefunden haben und stattfinden werden. Natürlich wird man für verrückt erklärt, wenn man diesen Sachverhalt jemandem erzählt. So ergeht es auch Nicolas Cage, aber er lässt sich nicht beirren und geht der Sache  weiter auf den Grund. Was bei diesen Nachforschungen herauskommt, das werde ich nicht schreiben, aber -so viel sei verraten- die Wendung ist klasse.

Die Bilder, die die Geschichte erzählen, sind toll eingefangen, die Tricks können sich sehen lassen und die Story ist stringent durchdacht – auch wenn sie für den einen oder anderen zu weither geholt scheint.

Der Film war durchgehend spannend, genau mein Genre mit der richtigen Idee, hat Spaß gemacht zu gucken und regt vielleicht zum Nachdenken an. Eine biblische Symbolik zieht sich durch den Film und endet in der Paläo-SETI (Nicht anklicken, wenn man den Film noch sehen will…)

Subjektive Note: 2+

Tafel zu klein? Hier ist die Lösung

Bei imgriff.com bin ich auf eine Wandfarbe gestoßen, die es in sich hat! Streicht man damit ein Zimmer, dann werden die Wände zur Weißwandtafel. Würde man damit Klassenzimmer streichen, ergäben sich völlig neue Formen des Unterrichts.

Da es im Prinzip kein Vorne mehr gäbe, würde wahrscheinlich die Lehrerzentrierung einfacher aus dem Unterrichtsgeschehen genommen. Außerdem könnte man auch mal etwas an der „Tafel“ stehen lassen, den Kollegen aber nicht den benötigten Platz wegnehmen. Projekte könnten live weiterentwickelt werden, Fahr- und Zeitpläne stünden für alle sichtbar im Klassenzimmer und man fände sicherlich immer ein freies Plätzchen 🙂

Das Ganze nennt sich -ziemlich treffend- Ideapaint.

Visualisierung von Metaplanwänden

Der Helfi von blog.wakede.de hat eine Datei angelegt, mit der man Metaplanbilder am Schreibtisch ausprobieren und so die Wirkung und Anordnung einschätzen kann. Das Ganze ist ein SVG, welches mit Inkscape, und sicherlich auch anderen Vektorprogrammen, bearbeitet werden kann.

Leider nutzt er die Schrift „Pinking Letter“, die man so einfach nicht bekommt. Unter hier eine kleine Anleitung, wie man sie als ttf unter Linux installiert bekommt.

  1. Man geht auf http://www.pinking.de/demolink.html und lädt dort die Datei Demo 5.0 (Windows NT/2000/XP/Vista) herunter.
  2. Diese zip-Datei wird auf der Konsole mit „unzip PinkDemo.zip“ ausgepackt.
  3. Die entstandene Setup.msi wird mit „cabextract Setup.msi1 entpackt.
  4. Mit „cp FL_1103_pineuro_ttf FL_1104_pineuro5_ttf FL_1105_PINSYMBO_ttf ~/.fonts“ kopierst Du die Schriftarten in Deinen persönlichen Schriftenordner.
  5. Beim nächsten Start von Inkscape ist die Schrift dann vorhanden.

Vielen Dank für die Vorlage und viel Spaß mit der Schrift 😉

  1. Cabextract muss unter Umständen nachinstalliert werden. Wie das unter Deiner Distribution geht, solltest Du wissen 😉 []