Eine neue Schulhomepage

Meine Schule ist ja nun mit zwei anderen zusammengelegt worden und zu Beginn des neuen Jahres werden wir ein Regionales Berufsbildungszentrum. Damit einhergehend soll eine Internetpräsenz geschaffen werden, die die 14 Abteilungen, über 250 Kollegen und Kolleginnen und die 5000 Schülerinnen und Schüler unter einen Hut bekommt. Um es kurz zu machen: Wir brauchen eine eierlegende Wollmilchsau als CMS.

Leider fällt mir kein gutes Allround-System ein. Gestern habe ich tikiwiki entdeckt und das scheint recht vielversprechend zu sein. Aber ist im Backend hat es mich noch nicht überzeugt.

In meine bisher gedankliche engere Wahl kommen WordPress als buddypress oder eben beschriebenes tikiwiki oder Typo3 als Alleskönner…

Welche Software nutzt Ihr für Eure Schule? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Was wird wirklich von den Funktionen, die ein CMS bietet genutzt? Nutzen auch andere Kollegen und Kolleginnen die Plattform oder bleibt alles an den Admins hängen 😉

Autor: MAWSpitau

Das wichtigste im Leben ist die Zeit. Leben heißt, mit der Zeit richtig umgehen.

6 Gedanken zu „Eine neue Schulhomepage“

  1. Wir haben Joomla, und das ist eigentlich eine Nummer zu groß für uns. Und so kennt sich auch kaum jemand damit aus, kaum jemand kann einfach Material hochladen. Flexibel ist es allerdings schon. Wenn ich die Wahl hätte, würde ich WordPress nehmen, gerne auch als WPMU.

  2. Also bei sowas fallen mir direkt Joomla oder Drupal ein. Man sollte aber immer bedenken, dass eine gewissen Einarbeitung notwendig ist.

  3. Die Homepage muss wahrscheinlich mehr leisten, als man auf den ersten Blick annimmt (14 Abteilungen, 5000 Schüler/innen – ein Mega-Moloch! Und jede/r will noch ein klenes Extra hier und da …). Bereiche wie „Formulare“ oder „Fotogalerie“ oder „Pressemitteilungen“ sind wahrscheinlich nur sinnvoll und usable anzuordnen, wenn du mit Unter- und Unterunterkategorien arbeitest (was die meisten entsprechenden Plugins ja anbieten). Aber das macht die einzelnen Bereiche recht unflexibel in der Handhabung, und ob man sich zurechtfindet, weißt du erst _nach_ dem Launch. Alleine schon der Punkt „Kontakt“ dürfte dich zwei bis drei Tage kosten. An einer 900-Schüler-Schule baut man ein Kontaktformular ein und fertig.

    Was für *Joomla* spräche: Du regelst die Navigation komplett über die Menüstruktur. Das heißt du kannst auf jede Situation flexibel reagieren und noch rasch ein Untermenü dazubauen. Der Nachteil an Joomla ist, dass du ohne Template-Hacks kaum die völlige Kontrolle über das Layout bekommst, jedes Template (auch kostenpflichtige) macht da irgendwo Probleme. Damit muss man oft konzeptionelle oder ergonomische Überlegungen den designmäßigen Gegebenheiten unterordnen. Ein weiterer Grund gegen Joomla: Du wirst eine Menge (kostenpflichtige) Erweiterungen externer Anbieter brauchen. Da diese Anbieter autonom operieren und nicht in eine Open-Source-Community eingebunden sind, wirst du mittel- und langfristig eine Menge Update-Stress haben. (Andererseits: Niemand hindert dich, später einzelne Erweiterungen zu ersetzen).

    Du könntest dir mal ein Wochenende mit Typo3 gönnen. Die Lernkurve ist etwas flacher, aber du kannst davon ausgehen, dass du auf professionelle Weise alles realisieren kannst, was du brauchst. Wenn das nicht klappt, könntest du auch mal einen Blick auf Expression Engine werfen (kostenpflichtig); die bietet u.a. einen „Multiple Site Manager“ an, mit dem du evtl. die verschiedenen Abteilungen abbilden könntest. Dafür, dass du bezahlst, hast du einen bombastischen Support durch das Expression Engine-Team und ein wirklich stabiles, flexibles und gut zu bedienendes System mit einer ordentlichen Userverwaltung. Problem: In den nächsten Wochen wird die Version 2 rauskommen, du müsstest also sicher noch bis Januar warten, bis du das benutzen kannst. Aber du könntest ja lokal mit 2.0 den Konzeptions- und Entwicklungsprozess realisieren und dann nach einigen Wochen live gehen, wenn die 2.1 da ist.
    http://www.expressionengine.com

    1. Vielen Dank für diese Betrachtung. Ich glaube nicht das ich reinen Gewissens eine Lösung anstrebe, die nicht auf OSS basiert 🙂 Ist eine Sache des Prinzips.
      Wir werden nach den Ferien ein Treffen mit Schulleitung haben, um eine Marschrichtung festzulegen. Da ich schon einige Projekte mit Typo3 realisiert habe, habe ich da keine Angst vor. Das mit der Lernkurve kann ich aber bestätigen – Es dauert, bis man das kapiert hat 😉 Das Backend ist für viele Kollegen die unter Umständen die Seite pflegen sollen nicht immer einfach zu verstehen. Da ist WordPress einfach auf der besseren Schiene… Dafür ist WP aber nicht so umfangreich!
      Ich glaube ich lasse mir ’nen Haufen Ermäßigungsstunden geben und schreibe selber ein CMS – So! 😀
      Mal gucken für was wir uns entscheiden …. Ich werd’s berichten.

  4. Ich glaube nicht, dass du mit WordPress glücklich werden würdest, dazu ist die Struktur einer Schulhomepage zu verzweigt. Mach es doch mit Typo3, lass dir einen Haufen Ermäßigungsstunden geben (drei wären ja schon spitze) und pflege alle Inhalte selber ein …

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