Dropbox – Neue Oberfläche

Was sehen meine in die Jahre gekommenen Augen heute morgen? Dropbox hat eine neue Oberfläche geschenkt bekommen. Aber es ist nicht nur die Oberfläche, die sich verändert hat, es sind auch einige Funkionen hinzugekommen.

  • Man kann nun mehrere Dateien und Ordner wählen und eine gemeinsame Operation durchführen.
  • Dadurch kann man schnell zip-Dateien erstellen, die man dann sharen kann.
  • Hoch interessant ist die recht schnelle Suchfunktion, mit der man seine Dateien durchsuchen kann. (Aber leider durchsucht die Suche „nur“ nach Dateinamen und nicht innerhalb der Dateien.)
  • Es gibt nun Tastaturbefehle, sog. Shortcuts, , mit denen man durch die Oberfläche sausen kann. (Diese müssen aber eingeschaltet in „Account Settings“ werden.)

Wahrscheinlich ist den meisten die Weboberfläche von Dropbox egal, da man nur auf dem lokalen Rechner damit arbeitet. Ich hingegen brauche die Oberfläche in der Schule, damit ich an meine Daten herankommen kann und bin von dem Angebot angenehm überrascht. Die Änderungen sind gerade so, dass man sich immer noch schnell zurecht findet, aber dennoch spürbare Verbesserungen erlebt.

Zum Schluss noch ein Tipp an alle Nutzer von dropbox: Auch wenn Ihr die Weboberfläche sonst nie nutzt, logt Euch mal ein und schaut Euch den GettingStarted-Reiter an, denn dann gibt es eine Überraschung 😉

P.S.: Schade das die Oberfläche noch nicht in mehreren Sprachen verfügbar ist. Aber das kommt sicherlich auch bald.

Linux schon früh bekannt machen

So ist das richtig! Bereits in der 5. Klasse müssen die Kinder lernen, wer oder was Tux ist! Das geht natürlich am besten durch schrittweise und subtile Einführung. So geschehen bei Frau Richter: Frau Richter hat eine 5. Klasse im BZM.

Der Zustand, dass Schülerinnen und Schüler der Berufsschule klassenweise noch nie von GNU/Linux gehört haben, stimmt mich in meinem beruflichen Alltag doch hin und wieder etwas traurig. Durch den Einsatz der Kollegin, wird sich das aber in einigen Jahren sicherlich ändern. 😉

Sind die Piraten angekommen?

Ich verfolge nun schon seit einigen Monaten die Entwicklung der Piratenpartei und freue mich, dass eine neue kleine Partei aufsteigt und an Relevanz gewinnt. Aber die Frage, die sich stellt ist, ob sie wirklich an Relevanz gewinnt und auch in der Bevölkerung ankommt.

Ich lebe zum großen Teil im Netz. Ich blogge, ich twitter, ich lese und beantworte E-Mails, ich erstelle Webseiten, ich habe verschiedene IM-Accounts, ich betreibe ein wiki, ich lese RSS-Feeds etc. Auf diesem Wege bekomme ich viele Informationen rund um die Piraten mit. Ich stelle mir aber die Frage: Wie kommen die Piraten in der Nicht-Internet-Welt an? Kommen Sie dort an?

Ältere Damen tragen folgendes dazu bei: „Die Piraten sind ja ganz nette junge Leute. Aber was sie da in Somalia treiben, ist nicht so in Ordnung. Eine Stichprobe im Kollegium ergab ähnlich Halbgares: „Klar kenne ich die Piraten – ist doch ein komischer Haufen – da ist doch der eine Politiker, der aus der SPD rausgeflogen ist, weil er Kinderpornos auf dem Rechner hatte hin und will jetzt, das Kinderpornos im Netz bleiben…1 Ein Versuch einige Sachverhalte klarzustellen, wurde mit dem Argument, es stünde aber so auf Spiegel-online, nicht akzeptiert.

Wenn ich dann erfahre, dass die Parteien ordentlich in den Tasche greifen müssen, um auf den Privatsendern Werbung zu machen, dann frage ich mich: Wie will man die Bevölkerung ordentlich aufklären, wenn man keiner Lobby angehört, die einem solch einen „Spaß“ finanziert?

  • Sind die Piraten in der realen Welt angekommen?
  • Wenn ja welches Bild haben sie da?
  • Sind sie mehr als nur eine Spaßpartei?
  • Wird vernünftig und fair über sie berichtet?

Ich bin zwar kein Pirat und was ich wähle, dass fällt unter das Wahlgeheimnis – die Piraten sind für mich im Moment eine Erscheinung, die ich so noch nicht erlebt habe. Daher frage ich mich, ob meine Wahrnehmung mit der der Öffentlichkeit gleichgesetzt werden kann oder ob wir als internetaffine Bürger ein verklärtes Bild der Parteienlandschaft haben…

Ich habe keine Antwort auf diese Problematik, vielleicht könnt ihr mir helfen eine Antwort zu finden.

  1. Gedächtnisprotokoll!!! []

Rollenkarten für das Kooperative Lernen

Ich bin gerade dabei, Gruppen-/Rollenkarten für die Gruppenarbeit im Kooperativen Lernen zu gestalten. Die Karten werden in der Größe von Visitenkarten bei moo.com1 gedruckt.

Bisher habe ich nur vier Rollenkarten erstellt, da es sich dabei um die Rollen handelt, die ich am häufigsten nutze. Welche Rollen wären noch sinnvoll? Wie findet Ihr die Karten? Was sollte verbessert werden?

Wenn die Karten fertig sind, dann werden sie natürlich zum Download freigegeben – also helft mit 😀

  1. Kostenfaktor 12,99 Pfund (~15 Euro) für 50 Stück. http://uk.moo.com/de/products/business_cards.php []

Es fruchtet…

Heute war ich wirklich überrascht. Meine BFS-Oberstufe hat in der 5. und 6. Stunde in der Gruppe gearbeitet, wie der Teufel.

Thema: Umgang mit Sachtexten – 5-Schritt-Lesemethode. Sie haben sich in aleatorischen Gruppen zusammenfinden müssen, erhielten von mir die Aufgabenzettel und mussten loslegen. Und das taten Sie auch! Vereinzelt gab es natürlich Fragen, aber diese wurde leise und in Ruhe gestellt und geklärt.

Obwohl mein Arbeitsauftrag es gar nicht vorsah, haben alle Gruppen selbstständig einen Flüstermanager definiert, der auf die Lautstärke während des Arbeitens achtet. Zwischendurch wurde der Lautstärkenpegel einmal recht hoch, aber eine Schülerin regelte das Ganze. Zwar durch Lautstärke – aber immerhin von selbst!

Langsam zeigt sich, dass die Schülerinnen und Schüler merken, welchen Vorteil die Gruppenrollen haben und setzen diese von alleine ein. Wow!

Wen das Geschehen in der Einheit interessiert, der sei auf mein wiki verwiesen. Dort versuche ich die gesamte Einheit zu erfassen und zu planen.