Gelesen: Denkanstöße 2010

Vom Titel getrieben und vom Preis ermuntert, habe ich dieses Buch für nur fünf Euro gekauft. Leider versprach der Titel mehr als das Buch halten konnte.

Einige Aufsätze des Buches waren richtig gut,1 aber leider gaben sie mir keine Denkanstöße. Dazu waren es zu wenig Kontraste und zu viele Darstellungen von Fakten.

Ausflüge zum Thema Gerechtigkeit von Friedrich Merz hätte fast mich dazu gezwungen, das Buch zu schreddern  – leider habe ich keinen Schredder.2

Sollte es ein Denkanstöße 2011 geben, werdi ich es mir wahrscheinlich nicht kaufen – auch nicht für 5 Euro.

Subjektive Note: 3+

  1. Z. B. Walter Jens und Hans Küng: Menschenwürdig sterben und Ulrich Wickert: Weshalb Tugenden modern sind []
  2. Memo an selbst: Schredder besorgen! []

Gesehen: Im Juli – DVD (Besitz)

Zu kaputt die Wohnung zu verlassen entschieden wir uns, einen bereits gekauften, aber noch nicht gesehenen Film zu gucken. Das Cover zeigt ein Liebespaar und mutet daher sehr schnulzig an. „Da werde ich wohl durch müssen„, dachte ich insgeheim. Der Klappentext verrät, dass es um einen Referendar ginge. Okay – wenigstens ein Leidensgenosse. Also rein mit der Scheibe.

Der Film hat mich dann aber überrascht. Er zeigt zwar eine Liebesgeschichte, diese wurde aber mit zahlreichen Action und Slapstick verpackt, so dass Fatih Akin einen Film für Mann und Frau geschaffen hat. Leider war schnell abzusehen, auf was das ganze Geschehen hinauslaufen würde. Das tat der Unterhaltung aber keinen Abbruch.

Die Features auf der DVD zeigten gelöschte Szenen, über die man sich wundern muss. Wären diese Bilder im Film zu sehen gewesen, hätte der Film eine andere Geschichte gezeigt, die ich bei weitem nicht so gut gefunden hätte. Ein Beispiel dafür, dass Entscheidendes noch am Schneidetisch geändert werden kann.

Die Wanldung vom braven, überforderten Referendar, zum Star eines Roadmovies nimmt man Moritz Bleibtreu ohne weiteres ab.

Subjektive Note: 2-

Gruppenkarten sind bestellt

Gestern Abend habe ich die Karten für die Gruppenrollen (Sozialkarten) bestellt. Voraussichtliches Versanddatum ist der 17.09.2009. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten und sicherlich auch Bilder posten, wenn sie angekommen sind.

Es werden die Rollen gedruckt, die ich am häufigsten nutzte und die ich am sinnvollsten halte:

  • Flüstermanager
  • Materialmanager
  • Präsentator
  • Zeitmanager
  • Schriftführer

Die genutzten Icons sind von www.picol.org.

10 Dinge, die Sie nicht tun sollten, wenn Sie Lehrer sind…

DANKE Michael.. oder muss ich Herr Kessler sagen?! Wie auch immer. Das Video gefällt mir, obwohl ich das Problem mit dem Tafelwischen nicht sehe. So putze ich immer die Tafel. 😀

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Gesehen: Inglourious Basterds – Kino

Als Tarantino-Begeisterter war dieser Film ein absolutes Muss. Ich muss gestehen, dass ich gar nicht wusste, um was es in dem Streifen gehen würde, als ich im Kino saß. Ich wusste nur, dass deutsche Schauspieler mitspielen würden. Eigentlich hätte es spätestens da bei mir klingeln müssen, denn wann braucht Hollywood Deutsche? Richtig! Wenn es um Nazis geht.

Der Film spielt im besetzten Frankreich und handelt von dem Versuch die komplette Naziführung auf einem Schlag zu vernichten. Wie man es von Tarantino kennt, laufen mehrere Handlungsstränge simultan. Ungewöhnlich ist aber, dass diese größten Teils chronologisch verlaufen und nicht wild hin- und hergesprungen wird. Interessant ist auch, dass die zwei Protagonisten des Films sich gar nicht begegnen. Im Prinzip sind es zwei Geschichten, die zum ähnlichen Ende führen, simultan ablaufen, aber nicht direkt in Kontakt treten.

Ein von Anfang bis Ende packender, spannender, mitreißender Film der von spezieller Komik, über explizite Brutalität1 bis zur packenden Action alles beinhaltet. Detailreiche Aufnahmen werden in Ruhe gezeigt, um Stimmung zu erzeugen. Der Mut zu langen Szene wird belohnt. Selten erlebt man ein applaudierendes Publikum im Kino. Bei diesem Film war es wieder soweit.

Die Geschichte wird in diesem Film zwar umgeschrieben, aber bis zum Ende könnte die Geschichte auf einer wahren Begebenheit beruhen und sich somit in die Reihe von Ereignissen während des 2. Weltkrieges einreichen.

Subjektive Note: 1

  1. Sowohl physisch, als auch psychisch. []