Meine Patrone ist alle…

Ich habe mir für meine Füllfederhalter vor eingen Wochen Konverter gekauft. Hö?! Konverter für’nen Füller?! Was will er denn…

Die Konverter machen aus einem handelsüblichen Füller einen Kolbenfüller, der mit Tinte über die Feder nachgefüllt werden kann. Ich besitze zwei Lamy Füller. Einen silbernen aus Aluminium und einen roten aus Kunststoff. Der rote ist mein „Rotstift“ und schreibt auch rot. Der silberne schreibt in dokumentensicherer schwarzer Tinte. Nun zieren zwei Tintenfässer meinen Schreibtisch. Von den restlichen Patronen die ich noch habe, werde ich jeweils eine immer in meiner Federmappe haben, damit ich in der Schule oder auf Reisen auch meine Tinte nachfüllen kann, wenn mal gerade kein Fass in der Nähe ist.

Warum habe ich das gemacht? Auf der einen Seite schmeiße ich ab jetzt nicht alle paar Wochen zwei leere Patronen in den Müll und auf der anderen Seite bilde ich mir ein, dass es für mich im Endeffekt günstiger sein wird – durchgerechnet habe ich das noch nicht, aber das Gefühl ist schon ganz gut.

Autor: MAWSpitau

Das wichtigste im Leben ist die Zeit. Leben heißt, mit der Zeit richtig umgehen.

5 Gedanken zu „Meine Patrone ist alle…“

  1. Die Idee finde ich klasse, richtig nostalgisch 🙂

    Wo bekommt man so etwas denn her und wie sieht das mit Tintenklecksen aus?

  2. Ich habe es hier in Kiel bei Hugo Hamann im Sophienhof gekauft, aber ich denke, dass man die Konverter auch in anderen Schreibwarenläden bekommt. Bisher habe ich noch nicht gekleckst. Der Füller verhält sich wie ein Füller mit normaler Patrone. Das Auffüllen ist auch recht einfach und wenn man aufpasst, bleiben die Finger auch sauber.

  3. Ich auch, ich auch! Mit Füller habe ich ohnehin immer geschrieben, aber vor ein paar Wochen habe ich mir einen neuen, feinen Kolbenfüller gekauft und Konverter für meine alten Füller. Gab’s in der Schreibwarenhandlung. Noch ein Vorteil: Man hat jetzt ein größeres Angebot bei der Tintenfarbe.

  4. Das kannst du einfacher und billiger haben: Besorge Dir in der Apotheke eine Spritze mit dicker Nadel und fülle damit die Patrone auf. Die Nadel kannst Du abzwicken, damit sie nicht so spitz ist, oder Du besorgst Dir im Heimwerkerbedarf eine (stumpfe) Dosiernadel.

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