Danke, lieber Newsletter von ulmen.tv

Ich habe ja davon berichtet, dass Ulmen.tv online geht und einige neue Episoden aus dem Leben der verschiedenen Kunstfiguren von Herrn Ulmen geziegt werden. Aber aus welchem Grund, trage ich mich in einen Newsletter ein, wenn man dann keine E-Mail bekommt, wenn es losgeht. Web2.0 in allen Ehren, aber man sollte die Funktionen auch nutzen!

Taataaa! And the next president is…

Ich kenne mich wirklich nicht mit dem Wahlverfahren der Vereinigten Staaten von Amerika aus, aber ich weiß, dass es im höchsten Maße kompliziert ist. Vor einigen Jahren habe ich mal den Versuch gestartet, mir das Ganze von einer amerikanischen Rechtsanwältin erklären zu lassen… ohne großen Erfolg. Im Prinzip ist es mir auch egal 😉

Was mir da aber nun durch die Medien entgegen springt, dass ist doch keine Politik mehr, das ähnelt eher einem Finale eines Sportereignisses oder eines Talentwettbewerbes. Bisher hat man von politischen Zielen der Präsidentschaftskandiaten herzlich wenig gehört.

Es geht im Grunde nur darum, dass es möglich ist, dass der erste schwarze Präsident gewählt wird. Sollte einem die Hautfarbe nicht egal sein? Grenzt das ständige Mitteilen, der Hautfarbe nicht schon fast an Rassiusmus? Sollte es in der Politik nicht um Inhalte und nicht um Äußerlichkeiten gehen?

Mir persönlich ist es egal, ob ich von einem Schwarzen, einer Frau, einem Schwulen oder einem Körperlichbehinderten regiert werde, solange die politischen Inhalte stimmen.1 Und ich würde mich freuen, wenn die Medien auch die Schwerpunkte in der Politik in den Inhalten suchen und nicht in den Äußerlichkeiten und dieses auch endlich mal einfordern. Denn die Medienspektakel, die jetzt in Übersee veranstaltet werden, kommen sicherlich nach und nach auch zu uns. Die ersten Vorwehen können ja schon betrachtet werden.

  1. Ob die im Moment stimmen in Deutschland, das ist ein anderes Thema. []

Zuweisung eines Arbeitszimmers für Lehrer

Lehrer: Morgens haben sie Recht und nachmittags frei. So ist dann doch die landläufige Meinung über den Beruf, von dem jeder meint er wüsste genau wie man ihn zu machen hat, da man schließlich selbst mal in der Schule war. Dass aber der Hauptteil der Arbeit die ein Lehrer leistet nicht in der Schule stattfindet, sondern am Schreibtisch zu Hause, dass sehen die Wenigsten. Das ist auch nicht weiter schlimm, dass das so ist, denn schließlich ist es mein Job, den ich zu machen habe. Mich interessiert ja auch nicht unbedingt, was der Rechtsanwalt alles lesen und denken muss, damit der meinen Fall gewinnt. Wichtig ist nur, dass die richtigen Stellen Bescheid wissen und dieses auch würdigen, aber genau da liegt das Problem.

Seit 2007 ist es einem Lehrer nicht mehr möglich, sein eingerichtetes Arbeitszimmer steuerlich abzusetzen. Damit wird dem Lehrer explizit unterstellt, dass er zu Hause nicht arbeitet, sondern sein Arbeitsplatz einzig und allein die Schule sei.

Ich bin ja erst seit ein paar Monaten in dem Job und das auch nur als Lehrkraft in Ausbildung, somit habe ich kein wirkliches Arbeitszimmer, obwohl ich echt eines bräuchte. Bei mir gibt es einen omnipotenten Raum, der als Wohn-, Arbeits-, Bücher- und Musikzimmer herhält.

Für alle die schon länger im Job sind oder aber ein Arbeitszimmer haben, hält der Lehrerfreund mal wieder ein klasse Schreiben bereit, mit dem man nicht nur seinem Unmut Luft machen kann, sondern auch wirkliche Alternativen aufzeigt, wie diese Misere behandelt werden kann. Außerdem legt der Lehrerfreund auch noch eine Adressenliste bei, zu denen man das Schreiben in Kopie schicken sollte, damit auf das Problem möglichst medienwirksam aufmerksam gemacht wird.

Lehrerfreund – Musterbrief: Antrag auf Zuweisung eines Arbeitszimmers

Ich meine: Daumen hoch!

Christian Ulmen auf ulmen.tv

Christian Ulmen kehrt zurück und das mit Figuren, die wir alle schon kenne. Vor Jahren hat er in einer TV-Show in verschiedenen Rollen die Menschen zum Wahnsinn getrieben. Und nun geht das Spektakel weiter. Aber (leider) nur online. Unter ulmen.tv werden drei Figuren weiterleben und zeigen, was in ihnen steckt. Ich behaupte mal, das wird ein großer Spaß!

via Spreeblick

Photosynth ist offiziell und was ist mit Linux?

Ich habe ja schon über dieses Werkzeug von Microsoft berichtet, mit welchem man Fotos auf innovative Art und Weise dargestellt bekommt. Und ja, ich ein bisschen enttäuscht, dass die OSS-Gemeinde nicht auf so eine Spielerei gekommen ist… Aber so ist das Leben!

Jetzt wollte ich gerade mal einen Blick auf dieses Photosynth werfen, aber was kommt da?! Eine Fehlermeldung, die wie eine Entschuldigung verpackt ist. Was beim Kollegen von neunzehn72 stimmt, ist bei mir doch wahrer Bullshit.

Unfortunately, we’re not cool enough to run on your OS yet. We really wish we had a version of Photosynth that worked cross platform, but for now it only runs on Windows.

Trust us, as soon as we have a Mac version ready, it will be up and available on our site.

Jep Microsoft, ihr seid nicht cool! Weder weil ihr ein Produkt, welches augenscheinlich unter LINUX entwickelt wurde, nicht für andere Betriebssysteme als Euer eigenes zur Verfügung stellt und auch nicht weil ihr nicht in der Lage seit zu erkennen, dass ich KEINEN MAC vor mir habe!!! Sondern einen echten Computer mit einem echten Betriebssystem!

Wie auch immer… Sollte ich mich nicht drüber aufregen, dass die Geldgeilen zusammenhalten 😀 Aber für alle, die Linux nutzen und sich auch mal so eine innovative Bildershow ansehen will, der kann das hier tun: http://openphotovr.org/. Und ja, es ist lange nicht so cool, sexy und stylisch wie photodingsbums von Micrschiessmichtot, aber die wollen uns ja eh nicht haben. 😉