Sonntags ist Bügeltag

Sonntags stehe ich immer für ca. eine Stunde am Bügelbrett und bereite die sauberen, aber zerknitterten Sachen für den Kleiderschrank auf. Diesen Sonntag musste ich aber auf diesen Spaß verzichten, da das Bügeleisen das zeitliche gesegnet hatte. Es wurde nicht mehr richtig heiß und der Dampf der herauskommen sollte, kondensierte schnell wieder zu Wasser, so dass es auf dem Bügelbrett und der darüber ausgebreiteten Bügelware zu Pfützenbildung kam. Was im Grunde nicht das Schlimmste gewesen wäre, wenn die Temperatur des Eisens diese Pfütze wenigstens hätte verdampfen können. Leider war das nicht so.

Heile oder kaputt, dazwischen gibt es nichts

{rowenta} Die unmögliche Schraube…{rowenta} Gleich zwei der unmöglichen SchraubenDa ich es von klein auf kennen gelernt habe, dass ein Zustand des „halbkaputt-seins“ weder akzeptiert noch toleriert wird, wollte ich das Bügeleisen1 öffnen um wenigstens zu versuchen es zu reparieren oder aber es durch diesen Versuch gänzlich zu zerstören. Dieser Versuch blieb mir aber verwehrt, weil die Hersteller-Firma2 solch urige Schrauben verarbeitet hat, die es mir nicht erlaubten diese zu öffnen.

Ich vermute mal, dass der Herstellers versucht so die Kunden an sich zu binden, denn mit einer üblichen Ausstattung von Werkzeug und ohne brachiale Gewalt bekommt man das Teil nicht auf.

Die Zeiten, in denen man mal ein Gerät aufmachen und ggf. reparieren konnte scheinen nun wohl endgültig der Vergangenheit anzugehören.  Schade eigentlich, denn ressourceschonend ist das Vorgehen sicherlich nicht, wenn man sich jedes Mal ein neues Gerät kaufen muss, wenn die Funktion des alten beeinträchtigt ist. Leider sind sich die Firmen dieser Verantwortung noch nicht bewusst – wie auch, wenn das einzige Ziel  Geld verdienen ist.

  1. Was ehrlich gesagt eine Bügelstation ist, die einen externen Wasserbehälter inne hat und somit ordentlich Dampf erzeugen kann, der die Kleidung quasi im Fluge glättet. []
  2. Dessen Namen ich hier nicht nennen werde, denn ich habe keine Lust auf Abmahnungen oder ähnliches. []

Google ändert die Spielregeln…

Im Moment regt sich die Blogosphäre im großen Stil über die Machenschaften von Google auf, denn Google korrigiert gerade die PageRanks der verschiedensten Seiten – nach unten.

PageRank oder die Willkür der Wirtschaft

Der PageRank ist eine Einheit die den Stellenwert einer Internetseite beschreibt. Diese Einheit ist aber keine unabhängige Einheit, sondern ist von dem Unternehmen google ins Leben gerufen worden. Da Google im Suchmaschinengeschäft quasi eine Monopolstellung hat, ist dieser Wert von vielen Internetspezialisten1 von hoher Bedeutung.

Da Google nicht veröffentlicht, wie sie die Suchmaschinenergebnisse im Detail zustande kommen, beruhen die Tipps und Tricks der Spezialisten einzig und allein auf Beobachtungen. Google ist sicherlich nicht in erster Linie daran interessiert, jedem einzelnen noch so kleinen Blog und/oder Profilneurotiker gerecht zu behandeln, sondern will als wirtschaftliches Unternehmen Geld verdienen. Den Vorteil den Google bei diesem Ziel hat ist, dass das Unternehmen, wie oben schon erwähnt, eine mächtige Stellung inne hat und somit die Regeln bestimmen kann, nach denen die „Kunden2 mitspielen müssen. Will man als kleiner Anbieter eine Chance haben beim Globalplayer Google gefunden zu werden muss man das Spiel mitspielen.

Die Jammerlappen

F!XMBR schreibt in seinem Blog von den Jammerlappen, die sich mit dem Teufel eingelassen haben und nun die Rechnung dafür bekommen. Im Prinzip hat er damit Recht und wenn wir mal ehrlich sind, dann sind die Konsequenzen nicht wirklich schlimm, sondern eher ein mütterliches auf die Finger klatschen.

Naja, um es auf den Punkt zu bringen, Google macht seine eigenen Regeln. Wer mit Google Spielen will, muss mit und nach den Regeln spielen. Wenn Google die während des Spielens ändert, dann kann man nichts anderes tun, als das zu schlucken oder aus dem System auszusteigen, bzw. zu boykottieren.

Ich habe keine Ahnung

Ich bin ehrlich, ich habe keine große Ahnung von diesem ganzen  Kram wieso da nun wer „abgestraft“ wurde. Als Anwender muss ich sagen, dass es mich manches Mal schon ein bisschen nervt, wenn man etwas über Google sucht und dann nur zu Informationen auf dritt- oder viertklassigen Blogs landet oder in irgendwelchen Foren, in denen dann nicht das Problem behandelt wird, sondern die Stichworte „nur“ in offensichtlich bezahlten Links erscheinen.

Wenn diese Art der „Abstrafung“  im Endeffekt dazu führen sollte, dass ich mal wieder richtig gute Ergebnisse bei Google erlange, dann ist es doch der richtige Weg. Was bringen dem Anwender suchmaschinenoptimierte Seiten, die super mit anderen Seiten verlinkt sind und Meta-Tags der spitzenklasse aufweisen, der eigentliche Inhalt der Seite aber a) zu wünschen übrig lässt oder b) so schlecht gemacht ist, dass man die Gefahr läuft Augenkrebs zu bekommen?! Nichts! Der Anwender will Informationen und diese sollten relevant und erkennbar sein.

Weitere Suchmaschinen

  1. Und auch solchen, die es sein wollen. []
  2. In diesem Falle die Betreiber von Internetseiten []

Was ist ein RSS-Feed? Oder soll ich doch Mails versenden?!

Schon komisch, auch ich versuche jeden den es interessiert von RSS-Feeds zu überzeugen, aber nicht jeder sieht die Einfachheit und die bestechende Bequemlichkeit des Ganzen. Gerade für Menschen die nicht computer-affin sind, ist der Weg zum RSS-Feed doch ein recht schwieriger. Partickhat mal einen kleinen Text zusammengefasst, der die Vorteile des RSS darstellt, auf den ich hier verweisen möchte: Was ist ein RSS-Feed? | neunzehn72

Da aber da nun das Problem bekannt ist, dass viele mit RSS-Feeds nicht umgehen können, wollen oder einfach kein Interesse besteht, habe ich sowohl für diesen, als auch für den Blog housetunez.de ein Plugin installiert, welches Benutzern/Lesern eine Nachricht schickt, sobald ein neuer Artikel eingestellt wurde. Der Vorteil dabei ist, dass die Benutzer sich keine neuen Verhaltensweisen aneignen müssen, denn E-Mails abrufen macht ja (fast) jeder mindestend einmal täglich.

Der registrierte Besucher kann unter verschiedenen Optionen wählen:

  • Welche Kategorien sollen abonniert werden?
  • Sollen neue Kategorien automatisch abonniert werden?
  • HTML oder Text-Mails?

Leider ist das Plugin noch nicht ganz ausgereift, sodass keine Mails versendet werden, wenn man „auf Vorrat schreibt„. Man also Beiträge zu einem bestimmten Termin online gehen lässt und man dazu den Timestamp verändert. Diese Beiträge werden von dem Plugin übergangen. Das Problem ist aber bekannt und soll in der nächsten Version behoben sein.

Link zum Plugin: http://subscribe2.wordpress.com/

Also probiert die Funktion einfach aus.

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E-books für mehr Besucher?! Was soll das denn?!

Also was sich Blogger heute leisten um Besucher auf den Blog zu locken, das geht auf keine Kuhhaut mehr. Der professionellste Blogger aus Deutschland gibt ja immer wieder professionelle Tipps, wie man durch bloggen reich und sexy wird und hat sich auch durch andere Aktionen schon einen richtig guten Namen in der Blogosphäre gemacht.

Junge Blogger

Nun versuchen aber auch noch andere Blogger auf einen solchen Zug auf zu springen. Yannick von Blogschrott gibt als Tipp, wie man seinen Blog weit nach vorne bringt, 1 dass man ein kostenloses e-Book schreiben solle. Thema?! Egal! Man muss sich nur ein bisschen in der Thematik auskennen. Na klar, es muss ja auch nicht wirklich was gutes in dem Buch stehen, denn es kostet ja schließlich nichts! Was nichts kostet muss auch nichts Wert sein!

Ich finde diese Zielsetzung einfach nur kontraproduktiv! Denn wenn jemand was zu sagen hat, dann soll er liebend gern ein Buch schreiben, einen Blog führen, auf die Straße gehen und predigen oder sonst seine Meinung kund tun. Aber nur der Besucher wegen, die evtl. auf Grund der fragwürdigen Superidee „kostenloses e-Book“ auf meinen Blog kommen, finde ich die einfach nur grenzwertig.

Blogt doch bitte mit Inhalt

Im Allgemeinen fliegen bei mir die Blogs auch nach und nach aus dem a die NUR übers Bloggen schreiben… Klar schreibt man auch mal was über das Bloggen, 2 aber nur solche Artikel wie „10 Tipps für ein erfolgreiches bloggen„, „Ich habe xxx€ mit meinem Blog verdient“ und „Ich will meinen Blog heiraten…“ nerven auf die Dauer nur und helfen auf lange Sicht keinem.

Leider sind diese Strategien immer wieder von kurzzeitigem Erfolg gekrönt, so dass sich doch noch welche finden, die auf den Zug aufspringen und wenn der Name oder die URL verbrannt ist und es mal nicht mehr so klappt, dann macht man halt einen anderen Blog auf 😉 Ich hoffe ganz stark, dass sich auf Dauer doch Qualität in der Blogosphäre durchsetzt und die Selbstverliebheit in die Tätigkeit des Bloggens nachlässt und wir nicht immer nur Metabeiträge über das Bloggen lesen müssen.

  1. Und damit ist einzig und allein die finanzielle Ausbeute des Ganzen gemeint. []
  2. Mache ich ja auch gerade 😀 []