Gelesen: Nichts – Was im Leben wichtig ist

Veröffentlicht am 18. April 2014 um 14:45 Uhr

NICHTSIch habe keine Ahnung, wo ich von dem Buch das erste Mal gehört oder gelesen habe. Mir war auch nicht bewusst, dass dieses Buch in den Medien unheimlich gehypt wurde. Ich fand eigentlich nur den Titel interessant und das war der Auslöser, dieses Buch auch tatsächlich zu erwerben.

Verneinungen

Nobody is perfect.
My name is nobody.

In eine ähnliche Kerbe schlägt schon der Titel des Buches: Nichts ist im Leben wichtig. Aber was ist Nichts? Ist Nichts tatsächlich Leere? Oder ist es eher Stille? Gibt es Nichts überhaupt? Wenn es Nichts tatsächlich gäbe, wie sieht es dann mit der Wertigkeit aus? Ist Nichts etwas wert oder hat es per se keinen Wert. Der ein oder andere empfindet es sicherlich als wertvoll, mal einfach Nichts zu tun. Somit können wir davon ausgehen: Nichts hat einen Wert. Und schon fangen die grauen Zellen an, zu rotieren:

  1. Der Satz Nichts hat einen Wert kann auf zweilerlei Arten gelesen werden. Zum Einen die logische Schlussfolgerung aus dem obigen Beispiel, nämlich das Nichts-Tun einen echten Wert hat und zum anderen, dass alle Dinge keinen Wert haben.  Durch diese unterschiedlichen Lesarten, erlangt der Titel bereist einen Charme, dem ich nicht widerstehen konnte.
  2. Wenn man gerade Wertvolles tut, nämlich Nichts, dann merkt man spätestens dann, wenn man gefragt wird, was man gerade täte, dass man doch ziemlich viel tut: liegen, sitzen, starren, dösen, denken, lesen, ausruhen oder aber einfach sein. Man kann also niemals Nichts tun.

Der Inhalt

Die Schülerinnen und Schüler einer siebten Klasse sind auf der Suche nach Dingen mit Bedeutung. Angeregt durch einen Klassenkameraden, der plötzlich aktiv den Eindruck vermittelt, in den 68ern hängen geblieben zu sein, versuchen sie, ihn durch einer Sammlung von bedeutsamen Dingen, wieder auf den rechten Weg zu führen.

Die Jugendlichen in diesem Alter sind in aller Regel auf der Suche nach dem Sinn des Lebens und ihrer Position darin. Sicherlich sind sie sich dessen nur selten bewusst, aber die Rebellionen, die konträren Verhaltensweisen und die Festigung der unterschiedlichsten Charaktermerkmale machen dieses deutlich. Nicht alle Jugendliche suchen die Bedeutung glücklicherweise auf eine solch kontroverse und massive Art und Weise, wie die Kinder in dem Buch es tun.

Das Buch regt an, über die Bedeutung seiner wichtigen Dinge nachzudenken. Für mich auf jeden Fall ganz oben auf der Liste der potentiellen Bücher, die mit einer kommenden Deutschklasse gelesen werden können.

Subjektive Note: 1

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Poesie über Grammatik

Veröffentlicht am 31. März 2014 um 14:45 Uhr

scharrenbergAuch ich stehe hier und da vor der Herausforderung, Schülerinnen und Schüler mit Grammatik zu konfrontieren. Hin und wieder versuche ich, sie auch für die Grammatik zu begeistern. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nur in Ausnahmefällen gelingt. :)

Tatsächlich bin ich der Überzeugung, die Schülerinnen und Schüler müssen nicht die Theorie hinter der Sprache kennen, solange sie sie einigermaßen beherrschen. Dennoch ist die Theorie zur Sprache nicht nur von Wichtigkeit, wenn man diesen kleinen Slam-Text verstehen möchte. Viel Spaß mit Phillip Scharrenberg – Vom Verb:

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Das Bild der Frau in der Werbung

Veröffentlicht am 10. März 2014 um 14:45 Uhr

FraueninWerbungWas macht eigentlich die Werbung mit unseren Köpfen? Wir werden immer wieder mit Dingen zugeballert, die sich dann in unseren Hirnen festigen. Auch wenn wir genau wissen, dass Dinge, die uns vorgegaukelt werden, reine Fiktion sind, sind wir hier und da verwundert. Ein gutes Beispiel für diese Verknüpfung von Fiktion und Realität sind die Romane1 von Dan Brown. Er versteht es wie kein anderer, reine Fiktion in den Köpfen der Menschen als „Es-könnte-doch-so-sein“ zu verankern.

Genau diesen Effekt nutzt auch die Werbung, die uns ständig mit Lügen bombardiert! Diese Lügen werden sicherlich nicht wahr – auch wenn man sie noch so oft wiederholt, aber sie bleiben in unseren grauen Zellen hängen. Gerade Bilder werden so manipuliert, dass sie uns ansprechen und wir versucht sind, die Produkte zu kaufen. Und was steht wohl ganz oben auf der Liste der Manipulationen? Richtig: Frauen! Mit Sex kann man eben noch immer alles verkaufen.

Ein schönes Video, dass mir letztens über den Weg lief, zeigt nicht nur die Manipulation von echten, realen, normalen Frauen zu Modells, sondern auch das, was es mit den Frauen macht. Sie erkennen sich in den Bildern nicht mehr. Ich hoffe, dass dieses viele Mädchen sehen, die meinen, sie müssten anders aussehen. Müsst ihr nämlich gar nicht!

 

 

  1. Und auch die Filme… []

Blog-Paraden und so…

Veröffentlicht am 3. März 2014 um 14:45 Uhr

Ja, ich wollte an gerade laufenden Blogparaden teilnehmen, bin aber gerade nicht in der Lage dazu und werde das Ganze auch nicht nachreichen können. Das Netz ist eben sooo schnelllebig.

Ich möchte  das hier nur transparent machen, da ich bereits selbst erwähnt wurde, Melanie Unbekannt geschrieben habe, dass ich teilnehmen werde und ich wirkliche Lust hatte.

2 Kommentare | Kategorien: Bildung | Web 2.0

Was denkt eigentlich so ein Penner…

Veröffentlicht am 17. Februar 2014 um 14:45 Uhr

JoergNa klar ist die Überschrift weit davon entfernt, politisch korrekt zu sein. Was tut man nicht alles für ein paar Klicks. Aber sieht man die Menschen, die auf der Straße ohne ein Dach über dem Kopf wohnen nicht als Penner, Berber oder Bettler. Obdachloser ist sicherlich der Begriff, den man in der Öffentlichkeit besser nutzen sollte, wenn man nicht auffallen oder anecken möchte.

Unweigerlich kommen mir beim Anblick dieser Menschen Fragen in den Kopf, die man sich aber selten zu fragen traut:

  • Was geht einem Menschen, der Tag für Tag seinen Lebensunterhalt erbettelt und von er Hand in den Mund lebt durch den Kopf?
  • Warum sitzt er auf der Straße?
  • Warum geht er nicht einfach arbeiten?
  • Was verspricht er sich vom Leben?
  • War es eine bewusste Entscheidung, so zu leben?
  • Wie kann man dem Menschen helfen?
  • Will dieser Mensch überhaupt Hilfe?
  • Wie sieht sich so ein Mensch selbst?
  • Was sind die Sorgen und Ängste?

Die Macher von Streets of Berlin lassen hier Jörg zu Wort kommen. Ein Obdachloser, dessen einzige Droge seine Musik ist.

(via: www.kraftfuttermischwerk.de)

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